Kaufberatung

Kühlbox im E-Auto: Wo sie Strom bekommt und welche Box passt

Eine Kompressorbox an der 12-V-Steckdose ist für die meisten E-Autos die richtige Wahl - nur liefert die Steckdose nicht immer Strom. Wo sie sitzt, wie die Box über Nacht läuft und was in den Frunk gehört.

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Für die meisten E-Autos ist eine Kompressor-Kühlbox an der 12-V-Steckdose die richtige Wahl: Sie kühlt auch im Hochsommer und braucht so wenig Strom, dass eine Nacht Kühlen nach unserer Rechnung weniger als einen Kilometer Reichweite kostet - solange das Auto dafür nicht wach bleiben muss.

Das Problem ist die Steckdose. Viele E-Autos haben keine im Kofferraum. Tesla versorgt sie laut Anleitung nur, solange jemand im Auto sitzt oder ein Sondermodus läuft; Kia (EV3) und Hyundai (Inster) sehen die Nutzung nur bei eingeschaltetem Auto vor. Für andere Marken haben wir keine Herstellerangabe gefunden. Über Nacht hilft ein Modus wie der Camp-Modus, eine Powerstation oder eine Box mit Akku.

In den Frunk gehört eine Kühltasche, keine Kühlbox - eine Steckdose dort nennt keine der von uns ausgewerteten Quellen.

Wo sitzt die 12-V-Steckdose?

Am besten steht die Box im Kofferraum neben einer Steckdose. Ob es die gibt, zeigen ADAC-Autotests (jeweils für die untersuchte Version) und Betriebsanleitungen. Einträge ohne Quelle in Klammern stammen vom ADAC.

Modell 12-V-Steckdose
Tesla Model Y Mittelkonsole und links im Kofferraum (Tesla, ADAC)
Tesla Model 3 nur in der Mittelkonsole (Tesla)
VW ID.3, ID.4, ID.7, ID.7 Tourer, ID. Buzz, Cupra Born, Škoda Enyaq nur im Kofferraum
Škoda Elroq im Kofferraum, serienmäßig
Ford Explorer links im Kofferraum, keine im Fond
Audi Q4 e-tron (40 e-tron advanced) im Kofferraum
Mercedes-Benz GLC mit EQ Technologie links im Kofferraum und im Beifahrer-Fußraum
Cupra Tavascan, Hyundai Inster vorn; zum Kofferraum keine Angabe
Kia EV3 vorn, keine im Kofferraum
BYD Atto 3 (2022-2025) im Innenraum, keine im Kofferraum (BYD-Datenblatt, ADAC)
BYD Atto 3 Evo in Design und Excellence, Lage nicht angegeben (BYD)
BYD Atto 2 (Boost), Seal (vor der Modellpflege 03/2026), Seal U DM-i keine im Kofferraum
Mercedes-Benz CLA Coupé, Renault 5, Mini Cooper E keine im Kofferraum
Citroën ë-C3 „kein 12-V-Anschluss“ für eine Kühlbox (im Kofferraum-Abschnitt)

Zu BYD Sealion 7, Dolphin, Dolphin Surf und Seal U Elektro, BMW iX3, i4 und iX1, Audi Q6 e-tron und Dacia Spring sagen die ADAC-Autotests nichts zur 12-V-Steckdose - schau in die Anleitung.

Bei den VW ID., Born und Enyaq fehlt sie im Innenraum - und über USB-C laufen laut ADAC viele Kühlboxen nicht.

Läuft die Steckdose, wenn das Auto abgeschlossen ist?

Herstellerangaben dazu haben wir nur von drei Marken gefunden.

Tesla Model 3 und Model Y: Laut Teslas englischsprachiger Online-Anleitung gibt es Zubehörstrom nur, wenn das Auto benutzt wird oder Anwesenheit erkennt: Jemand sitzt auf dem Fahrersitz, bedient den Touchscreen, oder der Camp-Modus läuft. Ein eingestecktes Gerät entlädt die Niedervoltbatterie laut Tesla nicht.

Seit Software 2025.14.1 (April 2025, laut Not a Tesla App) gibt es eine Option, die in der englischen Anleitung „Keep Accessory Power On“ heißt (Controls > Charging); den deutschen Menünamen konnten wir nicht prüfen. Sie hält Steckdosen und USB nach dem Aussteigen am Strom, solange der Akku über 20 Prozent hat. Das Auto braucht dann mehr Strom, auch ohne angeschlossenes Gerät - wie viel, sagt Tesla nicht. Der Camp-Modus versorgt die Steckdose ebenfalls und hält die Innentemperatur, läuft nur in P und schaltet Wächtermodus, Alarmanlage und das automatische Verriegeln beim Weggehen ab. Beides deaktiviert der Energiesparmodus (englisch „Low Power Mode“), der sich je nach Einstellung bei 10 bis 20 Prozent Ladestand einschaltet.

Kia EV3: Laut Kia gehören an die Steckdose nur Geräte unter 15 A, genutzt bei eingeschaltetem Fahrzeug - längere Nutzung bei ausgeschaltetem Auto kann die Batterie entladen. Für lange Stopps gibt es den Standmodus: Dann versorgt die Hochvoltbatterie statt der 12-V-Hilfsbatterie die Komfortfunktionen, Elektrogeräte laufen laut Kia „viele Stunden“. Er läuft nur in P, fahren kann der EV3 dann nicht.

Hyundai Inster: Hyundai nennt unter 180 W und ebenfalls Nutzung nur bei laufendem Fahrzeug. Im Nutzmodus versorgt die Hochspannungsbatterie alle Verbraucher, laut Hyundai „ohne sich Gedanken über die Entladung der Batterie machen zu müssen“. Wie viel Stand- und Nutzmodus verbrauchen und ob sich das Auto dabei abschließen lässt, steht in keiner der beiden Anleitungen.

Alle anderen: Für VW, Cupra, Škoda, BYD, Renault, Mercedes, BMW, Audi und Ford haben wir keine Herstellerangabe gefunden - prüf die Betriebsanleitung. Ob Škodas neuer Camping-Modus in der MySkoda-App (Elroq, Enyaq) auch die Steckdose versorgt, ist nicht belegt.

Kompressor oder thermoelektrisch?

Kompressor. Thermoelektrische Boxen sind leicht, geräumig und günstig, kühlen laut ADAC aber meist nur etwa 20 °C unter die Außentemperatur - bei 40 °C draußen kaum noch. Kompressorboxen arbeiten wie der Kühlschrank daheim und können frosten, sind aber schwerer und bieten weniger Innenraum.

Thermoelektrisch Kompressor
Kühlleistung Dometic DTE26: bis 22 °C unter Außentemperatur Dometic CFX5 35 bis -22 °C, EcoFlow GLACIER Classic bis -20 °C
Strom an 12 V Mobicool ME27: 47 W Nenneingangsleistung Dometic CFX5 35: im Schnitt 0,77 Ah pro Stunde, rechnerisch rund 9 W (32 °C außen, 4 °C innen)
Gewicht Mobicool ME27 (26 l): 4,3 kg Dometic CFX5 35 (36 l): 16,6 kg

Der Kompressor der CFX5 35 läuft nicht ununterbrochen - daher der niedrige Schnitt trotz 8,9 A Nennstrom.

Was kostet eine Nacht Kühlen?

Unsere Rechnung für zehn Stunden, zum Vergleich mit einem Auto, das per V2L Strom abgibt und dafür wach bleibt. Annahmen: Herstellerwerte bei der genannten Außentemperatur, Amperestunden mal 12 V, die Thermobox läuft ohne Pause; Wandlerverluste im Auto sind nicht eingerechnet. Verbrauch laut ADAC inklusive Ladeverlusten: Renault 5 (Comfort Range) 17,3, BYD Seal (Design) 21,2 kWh/100 km.

Zehn Stunden Energie Renault 5 BYD Seal
Dometic CFX5 35 (32 °C außen) rund 0,09 kWh gut 0,5 km rund 0,4 km
EcoFlow GLACIER Classic (25 °C außen, Eco) rund 0,07 kWh rund 0,4 km rund 0,3 km
Mobicool ME27 (thermoelektrisch, angenommen 47 W Dauerbetrieb) 0,47 kWh rund 2,7 km rund 2,2 km
Auto im V2L-Betrieb (ADAC: 500 bzw. 440 W) 5 bzw. 4,4 kWh rund 29 km rund 21 km

Die Box fällt kaum ins Gewicht, das wache Auto schon: Im V2L-Betrieb maß der ADAC bei fünf Autos 390 bis 500 W Eigenverbrauch. Was Camp-, Stand- und Nutzmodus oder „Keep Accessory Power On“ pro Stunde kosten, nennen die Hersteller nicht - die ADAC-Werte gelten nur für V2L.

Strom für die Nacht: Akku, Powerstation oder V2L

Box mit Akku: Die EcoFlow GLACIER Classic kühlt und lädt tagsüber an der 12-V-Steckdose und läuft nachts mit einem 298-Wh-Plug-in-Akku weiter, laut EcoFlow bis zu 43 Stunden (4 °C innen, 25 °C außen). Der Akku gehört nicht zum Lieferumfang; am 11.10.2026 war er bei EcoFlow nicht lieferbar - prüf die Verfügbarkeit vor dem Kauf.

Powerstation: Eine 1.000-Wh-Powerstation betreibt laut ADAC eine 50-W-Kühlbox etwa 20 Stunden. Ihr Wechselrichter für die 230-V-Steckdose braucht teils schon 30 W - nutz einen 12-V-Ausgang, falls vorhanden. Nutzbar sind laut ADAC im Schnitt 10 bis 15 Prozent weniger als angegeben. Mit 850 Wh und der CFX5 35 (rund 9 W bei 32 °C) kommen wir am 12-V-Ausgang auf rund 90 Stunden, über den Wechselrichter (30 W) nur auf gut 20. Laden lässt sie sich zu Hause oder tagsüber per V2L. Vorsicht am Zigarettenanzünder: Bei zwei Geräten sah der ADAC beim Laden darüber die Gefahr von Bordnetz-Schäden.

V2L direkt: Eine Box mit 230-V-Netzteil läuft auch am V2L-Adapter oder an einer 230-V-Steckdose im Auto, etwa bei neuen VW ID.4 und ID.7 oder beim Kia EV3 und Hyundai Inster mit V2L. Für eine gewisse Zeit sei das „sicherlich verkraftbar“, so der ADAC, im Dauerbetrieb aber sehr ineffizient. Welche Autos Strom abgeben, steht im Ratgeber V2L beim E-Auto.

Die EcoFlow DELTA 3 Classic speichert 1.024 Wh, ihr AC-Eingang nimmt bis 1.400 W auf - weniger, als V2L laut unseren Steckbriefen liefert.

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Für Camper

EcoFlow DELTA 3 Classic Powerstation (1.024 Wh)

Universell einsetzbar

Tragbare Powerstation mit 1.024 Wh LFP-Akku und 1.800 W Dauerleistung. Sie lässt sich an der Steckdose oder über einen V2L-Adapter am Auto laden (AC-Eingang 1.400 W) und versorgt danach Kühlbox, Licht oder Laptop - ohne dass das Auto die ganze Nacht im V2L-Modus läuft.

* Werbelink: Wir erhalten eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Mehr dazu

Passform

Universell - lädt an der Haushaltssteckdose oder, bei Autos mit V2L, über die Schuko-Steckdose des V2L-Adapters. Der AC-Eingang nimmt bis zu 1.400 W auf; vor dem Laden per V2L prüfen, ob dein Auto mindestens so viel Leistung abgibt (Steckbrief oder Betriebsanleitung).

Unsere Einschätzung

Sinnvoll für alle, die über Nacht kleine Verbraucher betreiben: Laut ADAC verbraucht das Auto im V2L-Betrieb selbst 390 bis 500 W, für eine 50-W-Kühlbox ist das sehr ineffizient. Die Powerstation lädst du vorher an der Steckdose oder tagsüber kurz per V2L am Auto und betreibst die Kleinverbraucher dann aus ihrem Akku. Sie ist aber nur nach IP20 geschützt - also nicht in den Regen stellen.

Pro

  • 1.024 Wh LFP-Akku, 1.800 W Dauerleistung (3.600 W Spitze)
  • Laut Hersteller 0-80 % in 45 Minuten am Netz - AC-Eingang 1.400 W
  • Entlastet das Auto vom ineffizienten V2L-Dauerbetrieb über Nacht

Contra

  • 12,1 kg schwer
  • Nur IP20 - nicht für Regen
  • Nicht erweiterbar (keine Zusatzbatterie)

Technische Daten

Kapazität
1.024 Wh (LFP)
AC-Ausgang
1.800 W, Spitze 3.600 W, X-Boost bis 2.400 W
AC-Eingang
1.400 W
Ladezeit am Netz
0-80 % in 45 Min., voll in 60 Min. (Herstellerangabe)
Ausgänge
5
Gewicht
12,1 kg
Schutzart
IP20

Fehlt der Adapter: Diese passen laut Hersteller bzw. Händler zu den jeweils genannten Modellen. Der Hyundai/Kia-Adapter passt laut Metron nicht zum Kia EV3, der VW-Adapter braucht laut Händler V2L ab Werk und Software ab Version 6.0.

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Metron V2L-Adapter für BYD (Atto 2, Atto 3, Dolphin, Seal, Seal U, Sealion 7, Tang)

Passt für: BYD Atto 2, BYD Atto 3, BYD Dolphin + 4 weitere

Kompakter Zweit- oder Ersatzadapter ohne Kabel für die Typ-2-Buchse von BYD-Elektroautos, mit Schuko-Steckdose und LED-Anzeige. Gefertigt in Slowenien.

Passform-Hinweis

Laut Hersteller für alle BYD-Elektroautos mit V2L, ausdrücklich genannt: Atto 2, Atto 3, Dolphin, Han, Seal, Seal U, Sealion 7, Tang. Nicht eigens genannt: Atto 3 Evo, Dolphin Surf und die DM-i-Plug-in-Hybride (Atto 2 DM-i, Dolphin G DM-i, Seal U DM-i, Seal 6 DM-i Touring) - dort vor dem Kauf beim Hersteller nachfragen.

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Metron V2L-Adapter für Renault 5 und Dacia Spring (ab Facelift 2024)

Passt für: Renault 5 E-Tech electric, Dacia Spring

Kompakter Typ-2-Adapter mit Schuko-Steckdose, Startknopf, LED-Anzeige, Sicherung und Überhitzungsschutz. Entwickelt und gefertigt in der EU (Slowenien).

Passform-Hinweis

Laut Hersteller für Renault 5 E-Tech sowie Dacia Spring „2. Generation (ab Mitte 2024, ausführungsabhängig)“ - gemeint ist das Facelift ab 07/2024, das V2L je nach Version serienmäßig oder im Paket hat. Nicht für den Spring 2021-2024. Ebenfalls genannt: Renault 4, Megane E-Tech ab Facelift Mitte 2025, Scenic E-Tech ab 2025 (11 kW), Master E-Tech ab MJ 26, Twingo E-Tech, Alpine A290/A390, Nissan Micra EV. Der „Neue Spring“ ab 12/2026 ist nicht ausgewiesen.

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Metron V2L-Adapter für Hyundai/Kia/Genesis (passend für Hyundai Inster mit V2L-Paket)

Passt für: Hyundai Inster

Typ-2-Adapter mit Schuko-Steckdose für Hyundai- und Kia-Modelle der ersten V2L-Generation, mit Überhitzungsschutz und LED-Anzeige. Gefertigt in Slowenien.

Passform-Hinweis

Laut Hersteller für Hyundai Inster mit V2L-Funktion (je nach Ausstattung - laut Steckbrief nur Cross und Prime mit V2L-Paket) sowie Ioniq 5, Ioniq 6, Ioniq 9, Kona mit V2L-Option, Kia EV5, EV6, Niro und Genesis GV60/GV70/GV90. Ausdrücklich NICHT für Kia EV3 (und EV4, EV9, PV5, PV9) - diese brauchen laut Metron einen anderen Adapter.

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Volkswagen PowerSocket V2L-Adapter für VW ID. mit Software 6.0 - ID.4, ID.7, ID. Buzz (ID.3 Neo laut Händler ab 2027)

Passt für: VW ID.4, VW ID.7, VW ID. Buzz

Der VW-Adapter (laut Händler Teilenummer 000054412BS) macht aus der Typ-2-Ladedose eine 230-V-Steckdose mit bis zu 3,6 kW. Er sitzt direkt an der Ladeklappe, das Auto erkennt den Stecker und schaltet bei Überhitzung ab.

Passform-Hinweis

Nur für ID. Modelle mit V2L ab Werk und Softwarestand mindestens 6.0. Laut Händlerangabe: ID.4, ID.5 und ID.7 ab Produktionswoche 18/2026, ID. Buzz ab KW 20/2026, ID.3 Neo und ID. Polo „ab 2027“ (vermutlich Modelljahr). ID.3 bis 04/2026 sowie ID.4/ID.7/ID. Buzz mit alter Software können kein V2L. ID.7 Tourer wird vom Händler nicht eigens genannt (laut Autozine kompatibel). Für Škoda und Cupra nicht ausgewiesen.

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Frunk: Kühltasche ja, Kühlbox nein

Eine Steckdose im Frunk nennt keine unserer Quellen. Dazu kommen Herstellerhinweise:

  • Tesla Model Y: Der Frunk ist wasserdicht ausgekleidet und hat einen Ablaufstopfen; Wasser oder Eis sollen laut Tesla trotzdem nur in Behältern mitfahren.
  • Kia EV3: Kia schreibt: „Bewahren Sie keine Lebensmittel im vorderen Kofferraum auf.“ Im luftdichten Fach könnten sie durch Sonne oder Wärme auf langer Fahrt verderben.

Passive Taschen halten nicht lange kalt: Von zehn Kühltaschen, die das Schweizer Magazin Saldo untersuchte, hielt nur eine länger kühl - selbst in der besten stieg die Temperatur in vier Stunden von 5 auf 13 °C (veröffentlicht von Stiftung Warentest, 2021).

Passgenaue Isoliertaschen für Model Y und Model 3 hat der französische Tesla-Zubehörhändler Green Drive. Fürs Model Y listet er 2021-2024 sowie Premium und Performance ab 2025 - den Model Y Standard nicht, dessen Frunk laut Zubehörhändlern anders geformt ist (114 statt 116 l). Fürs Model 3 nennt er alle Baujahre ab 2019 inklusive Highland. Mehr zu Größe und Zuladung steht im Ratgeber Frunk-Zubehör.

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Green Drive Frunk-Kühltaschen (2-teiliges Set) für das Tesla Model Y (2021-2024 sowie ab 2025 Premium und Performance)

Passt für: Tesla Model Y

Zwei maßgeschneiderte, isolierte Taschen für den Frunk des Model Y - passiv, also ohne Strom, mit Rucksackgurten zum Mitnehmen.

Passform-Hinweis

Kompatibilitätsliste von Green Drive: Model Y 2021-2024, ab 2025 Premium und Performance; der Beschreibungstext nennt „alle Versionen“, der Model Y Standard (Frunk 114 statt 116 l, laut Zubehörhändlern anders geformt) steht aber nicht in der Liste. Nicht für Model 3, S und X.

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Green Drive Frunk-Kühltaschen (2er-Set) für das Tesla Model 3 (2019-2023 und Highland ab 2024)

Passt für: Tesla Model 3

Passgenaue, isolierte Taschen für den Frunk des Model 3 (88 l laut Tesla, rund 55 l laut ADAC-Messung) - ohne Strom, mit Gurten zum Tragen.

Passform-Hinweis

Laut Green Drive für Model 3 2019-2020, 2021-2023 und Highland ab 2024 (Performance, Premium, Standard); das Amazon-Angebot nennt „alle Generationen - 2 Stück“. Nicht für Model Y, S und X.

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Größe und Platz: Was in Kofferraum und Unterflurfach passt

Miss vor dem Kauf nach - mit Platz für Kabel und Deckel.

Box Volumen Außenmaße Gewicht
Dometic CFX5 35 36 l 694 × 398 × 407 mm 16,6 kg
Dometic CFF 20 21 l 562 × 235 × 380 mm 9,4 kg
EcoFlow GLACIER Classic 35 l 706 × 400 × 405 mm 20,5 kg
Green Drive, Unterflurfach Model Y 35 l beim Händler erfragen 14,5 kg
Green Drive, Unterflurfach Model 3 20 l 671 × 440 × 262 mm laut Händler 14,5 kg

Die Maßangabe des Händlers zur Model-Y-Box passt nicht zu einem Fach, in dem der ADAC 105 l misst - frag vor dem Kauf nach. Ins Unterflurfach erlaubt Tesla bei Model Y und Model 3 höchstens 40 kg; abzüglich der Box bleiben rechnerisch 25,5 kg.

Nach § 22 StVO muss auch die Kühlbox so gesichert sein, dass sie bei Vollbremsung oder plötzlichem Ausweichen nicht verrutscht oder umfällt. Die CFX5 lässt sich über Gewindeeinsätze im Boden festschrauben, sonst helfen Spanngurte.

Unsere Empfehlungen

Mit Steckdose im Kofferraum ist die Dometic CFX5 35 unsere Wahl: Sie kühlt bis -22 °C, ist sparsam und läuft per Netzteil auch an 230 V.

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Unsere Wahl

Dometic CFX5 35 Kompressor-Kühlbox (36 l, 12/24 V und 230 V)

Universell einsetzbar

Kompressor-Kühlbox mit 36 l, die bis -22 °C kühlt und laut Dometic bei 32 °C im Schnitt nur 0,77 Ah pro Stunde aus dem 12-V-Netz zieht. Mit App, dreistufigem Batterieschutz und Netzteil für 230 V.

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Passform

Universell. Läuft an der 12-V-Steckdose und am 230-V-Netz. Nennstrom laut Dometic 8,9 A bei 12 V - unter den 12 A Dauerstrom, die Tesla nennt, und den 15 A bzw. 180 W aus den Anleitungen von Kia EV3 und Hyundai Inster; bei anderen Marken den Grenzwert in der Betriebsanleitung prüfen. Eine 12-V-Steckdose im Kofferraum haben laut ADAC u. a. Tesla Model Y, VW ID.3/ID.4/ID.7/ID. Buzz, Cupra Born, Škoda Elroq/Enyaq, Ford Explorer, Audi Q4 und Mercedes GLC. Außenmaße 694 × 398 × 407 mm vor dem Kauf mit dem Kofferraum abgleichen.

Unsere Einschätzung

Die vernünftige Standardlösung für alle E-Autos mit Steckdose im Kofferraum: sparsam genug, dass die Kühlbox selbst für die Reichweite kaum zählt, und kräftig genug für Sommerhitze. Für die Nacht brauchst du trotzdem Strom - entweder über einen Lademodus des Autos oder über eine Powerstation.

Pro

  • Kühlt und gefriert von +20 bis -22 °C
  • Laut Dometic 0,77 Ah/h bei 32 °C außen und 4 °C innen
  • Dreistufiger Batterieschutz, App mit Temperatur- und Verbrauchsanzeige
  • 12/24 V und 100-240 V - auch an V2L-Adapter oder Powerstation
  • M6-Gewinde im Boden zum Festschrauben

Contra

  • 16,6 kg leer und knapp 70 cm lang
  • Laut Dometic für 16 bis 43 °C Umgebungstemperatur ausgelegt (Klimaklasse N/T)
  • Kein eigener Akku - kühlt nur, solange Strom anliegt

Technische Daten

Bauart
Kompressor, Kältemittel R600a
Volumen
36 l
Außenmaße
694 × 398 × 407 mm
Gewicht
16,6 kg
Temperaturbereich
+20 bis -22 °C
Anschluss
12/24 V DC, 100-240 V AC
Nennstrom 12 V
8,9 A
Energiebedarf
0,77 Ah/h an 12 V (32 °C außen, 4 °C innen)
Energieeffizienzklasse
B
Garantie
3 Jahre (Hersteller)

Die Serie gibt es auch als CFX5 25, 45 und 55IM: Dometic-CFX5-Kompressorkühlboxen bei Amazon*.

Ohne Steckdose im Kofferraum, etwa im Kia EV3, Renault 5 oder BYD Seal vor der Modellpflege, muss die Box in den Innenraum. Dafür eignet sich die schmale Dometic CFF 20 - prüf vorher, wo die Steckdose sitzt und ob das Kabel reicht.

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Für wenig Platz

Dometic CFF 20 Kompressor-Kühlbox (21 l, schmale Bauform)

Universell einsetzbar

Kompakte Kompressor-Kühlbox mit 21 l, die bis -18 °C kühlt und laut Dometic 0,69 Ah pro Stunde braucht. Läuft an 12/24 V und 230 V.

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Passform

Universell. Sehr schmale Bauform (562 × 235 × 380 mm) - interessant für Autos ohne 12-V-Steckdose im Kofferraum (laut ADAC z. B. Kia EV3, Renault 5, BYD Atto 2, Seal vor der Modellpflege, Seal U DM-i, Mercedes CLA Coupé), wo die Box im Innenraum stehen muss. Vorher nachmessen und prüfen, ob das 12-V-Kabel bis zur Steckdose reicht. Nennstrom 5,2 A bei 12 V.

Unsere Einschätzung

Die Lösung für Autos ohne Kofferraum-Steckdose: Die schmale Box findet auch im Innenraum Platz, nah an der Steckdose vorn. Auf App und Komfort der CFX5 verzichtest du, nicht aber auf echte Kompressorkühlung.

Pro

  • Schmal (562 × 235 × 380 mm) und mit 9,4 kg vergleichsweise leicht
  • Kompressor: +20 bis -18 °C
  • Laut Dometic 0,69 Ah/h bei 32 °C außen, Batterieschutz serienmäßig
  • Nennstrom nur 5,2 A an 12 V

Contra

  • Nur 21 l - 1,5-l-Flaschen nur begrenzt
  • Keine App, keine USB-Buchse
  • Laut Dometic für 16 bis 43 °C Umgebungstemperatur ausgelegt

Technische Daten

Bauart
Kompressor, Kältemittel R600a
Volumen
21 l
Außenmaße
562 × 235 × 380 mm
Gewicht
9,4 kg
Temperaturbereich
+20 bis -18 °C
Anschluss
12/24 V DC, 230 V AC (42 W)
Nennstrom 12 V
5,2 A
Energiebedarf
0,69 Ah/h an 12 V (32 °C außen, 4 °C innen)
Energieeffizienzklasse
B

Mit eigenem Akku löst die EcoFlow GLACIER Classic das Nacht-Problem am konsequentesten, wenn der separat verkaufte Akku lieferbar ist.

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Mit Akku-Option

EcoFlow GLACIER Classic Kompressor-Kühlbox 35 l (optional mit 298-Wh-Plug-in-Akku)

Universell einsetzbar

Kompressor-Kühlbox mit 35 l, -20 bis +20 °C und laut EcoFlow nur 165 Wh Verbrauch pro Tag bei 4 °C (25 °C außen, Eco-Modus). Mit Plug-in-Akku laut Hersteller bis 43 Stunden netzunabhängig.

* Werbelink: Wir erhalten eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Mehr dazu

Passform

Universell. Lädt und kühlt an 12/24 V (8 A, max. 100 W), am Netzteil (max. 95 W) oder per Solar. Mit dem separat erhältlichen 298-Wh-Plug-in-Akku läuft sie weiter, wenn das Auto die Steckdose nach dem Abschließen abschaltet. Außenmaße 706 × 400 × 405 mm.

Unsere Einschätzung

Die konsequenteste Antwort auf das Nacht-Problem: Tagsüber kühlt und lädt sie an der 12-V-Steckdose, nachts läuft sie aus dem eigenen Akku - das Auto darf schlafen. Der Haken: Der Akku kostet extra und war bei EcoFlow zum Recherchezeitpunkt nicht lieferbar.

Pro

  • Laut EcoFlow 165 Wh pro 24 h bei 4 °C (0,57 Ah/h, 25 °C außen, Eco)
  • Mit 298-Wh-Akku bis 43 h ohne externe Stromquelle (Herstellerangabe)
  • Für -10 bis 50 °C Umgebungstemperatur, IPX4, unter 38,5 dB
  • Kfz-Kabel, Netzteil und Korb im Lieferumfang

Contra

  • Akku nicht im Lieferumfang und im EcoFlow-Shop am 11.10.2026 nicht lieferbar
  • 20,5 kg und gut 70 cm lang
  • 2 Jahre Garantie (Dometic gibt 3)

Technische Daten

Bauart
Kompressor, Kältemittel R600a
Volumen
35 l
Außenmaße
706 × 400 × 405 mm
Innenmaße
487 × 284 × 298,5 mm
Gewicht
20,5 kg
Temperaturbereich
-20 bis +20 °C
Kfz-Eingang
12/24 V, 8 A, max. 100 W
Verbrauch bei 4 °C
165 Wh/24 h (25 °C außen, Eco-Modus)
Akku (optional)
298 Wh, bis 43 h bei 4 °C (Herstellerangabe)
Schutzart
IPX4

Tesla Model Y: Die 35-l-Box von Green Drive verschwindet im Unterflurfach, die Steckdose sitzt direkt daneben. Laut Händler passt sie zum Model Y 2021-2024 und ab 2025 zu Premium, Performance und Standard (18 Zoll). Frag vor der Bestellung nach den genauen Maßen.

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Für das Model Y

Green Drive Kompressor-Kühlbox (35 l) für das Unterflurfach des Tesla Model Y (2021-2024 und ab 2025)

Passt für: Tesla Model Y

Passgenaue 35-l-Kompressorkühlbox, die im Unterflurfach des Model Y verschwindet und bis -20 °C kühlt. Gesteuert per Touchscreen oder Bluetooth-App.

Passform

Laut Green Drive für Model Y 2021-2024 sowie ab 2025 Premium, Performance und Standard (18 Zoll); nicht für Model 3, S und X. Sitzt im Fach unter dem Kofferraumboden und hängt an der 12-V-Steckdose links im Kofferraum. Tesla erlaubt im unteren Kofferraumfach höchstens 40 kg - die Box wiegt leer 14,5 kg.

Unsere Einschätzung

Die eleganteste Lösung fürs Model Y: Der Kofferraum bleibt frei, die Steckdose sitzt direkt daneben. Weil Tesla die Steckdose nur bei Anwesenheit, im Camp-Modus oder mit „Keep Accessory Power On“ versorgt, ist sie vor allem eine Fahrt-Kühlbox - und das Unterflurfach ist danach belegt.

Pro

  • Nutzt das Unterflurfach, der Kofferraum bleibt frei
  • Kompressor: +20 bis -20 °C, Modi Max und Eco
  • Steckdose links im Kofferraum direkt in Reichweite
  • Laut Händler auch für Model Y Standard ab 2025

Contra

  • Leistungsaufnahme nennt Green Drive nicht
  • Belegt das Fach, in dem sonst die Ladekabel liegen
  • Zum Recherchezeitpunkt nachbestellt (Versand innerhalb von 5 Werktagen)
  • Über 40 °C Umgebung meiden (Fehlercode F4)

Technische Daten

Bauart
Kompressor, Kältemittel R1234yf
Volumen
35 l
Gewicht
14,5 kg
Temperaturbereich
+20 bis -20 °C
Stromversorgung
12-V-Steckdose im Kofferraum
Steuerung
Touchscreen, Bluetooth-App, Modi Max/Eco

Tesla Model 3: Die 20-l-Variante passt laut Green Drive ins Unterflurfach aller Model 3 ab 2019 inklusive Highland. Weil die einzige Steckdose in der Mittelkonsole sitzt, führt das Kabel laut Händler durch die Rückbank nach vorn.

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Für das Model 3

Green Drive Kompressor-Kühlbox (20 l) für das Unterflurfach des Tesla Model 3 (2019-2023 und Highland ab 2024)

Passt für: Tesla Model 3

20-l-Kompressorkühlbox für das Fach unter dem Kofferraumboden des Model 3, kühlt bis -20 °C und lässt sich per App steuern.

Passform

Laut Green Drive für Model 3 2019-2023 und Highland ab 2024 (Performance, Premium, Standard); nicht für Model Y, S und X. Das Model 3 hat laut Tesla nur eine 12-V-Steckdose in der Mittelkonsole - das Kabel läuft laut Händler durch die Rückbank und unter dem Teppich nach vorn. Im unteren Kofferraumfach erlaubt Tesla höchstens 40 kg.

Unsere Einschätzung

Fürs Model 3 die Kompressorlösung mit belegter Passform von einem Händler mit Sitz in der EU. Weil die Steckdose vorn in der Mittelkonsole sitzt, musst du ein Kabel durch den Innenraum legen - für gelegentliche Ausflüge ist eine Box auf dem Rücksitz einfacher.

Pro

  • Passt ins Unterflurfach, Kofferraum bleibt frei
  • Kompressor: +20 bis -20 °C, Modi Max und Eco
  • Laut Händler für alle Model-3-Generationen

Contra

  • Kabel muss durch den Innenraum zur Mittelkonsole
  • Nur 20 l bei 14,5 kg
  • Leistungsaufnahme nennt Green Drive nicht

Technische Daten

Bauart
Kompressor, Kältemittel R1234yf
Volumen
20 l
Maße
67,1 × 44 × 26,2 cm
Gewicht
14,5 kg
Temperaturbereich
+20 bis -20 °C
Stromversorgung
12-V-Steckdose in der Mittelkonsole

Mehr fürs Model Y steht im Model-Y-Zubehör-Guide.

Fazit: Welche Lösung für welches Auto

  • Steckdose im Kofferraum (Model Y, VW ID., Cupra Born, Škoda Elroq und Enyaq, Ford Explorer, Audi Q4, Mercedes GLC): Dometic CFX5 35, gut gesichert.
  • Steckdose nur vorn (Model 3, Kia EV3): schmale CFF 20 im Innenraum, beim Model 3 alternativ die Unterflurbox.
  • Über Nacht: Tesla mit Camp-Modus oder „Keep Accessory Power On“, EV3 im Standmodus, Inster im Nutzmodus (Verbrauch nennen die Hersteller nicht) - sonst Powerstation am 12-V-Ausgang. Mehr zum Übernachten: Camping im E-Auto.
  • Mit V2L: Powerstation tagsüber laden, statt das Auto nachts wach zu halten.
  • Frunk: Kühltasche mit Kühlakkus, beim EV3 keine Lebensmittel.
  • Kurze Fahrt, mildes Wetter: Eine Thermobox reicht. Für Hitze nimm den Kompressor.

Häufige Fragen

Läuft die Kühlbox weiter, wenn ich das E-Auto abschließe?

Oft nicht. Tesla versorgt die 12-V-Steckdosen von Model 3 und Model Y laut Anleitung nur, wenn jemand auf dem Fahrersitz sitzt oder den Touchscreen bedient, im Camp-Modus oder mit der Option, die in der englischen Anleitung „Keep Accessory Power On“ heißt - die gibt es laut Not a Tesla App seit Software 2025.14.1 und nur, solange der Akku mehr als 20 Prozent hat. Kia (EV3) und Hyundai (Inster) sehen die Steckdose nur bei eingeschaltetem Fahrzeug vor, längere Nutzung bei ausgeschaltetem Auto kann die Batterie entladen. Für lange Stopps haben beide einen Stand- bzw. Nutzmodus, in dem die Hochvoltbatterie die Verbraucher versorgt; ob sich das Auto dabei abschließen lässt, steht nicht in den Anleitungen. Für andere Marken haben wir keine Herstellerangabe gefunden - prüf die Betriebsanleitung oder nimm eine Powerstation mit.

Wie viel Reichweite kostet eine Kühlbox über Nacht?

Die Box selbst kaum. Eine Kompressorbox wie die Dometic CFX5 35 braucht laut Hersteller bei 32 °C außen im Schnitt 0,77 Ah pro Stunde, in zehn Stunden nach unserer Rechnung etwa 0,09 kWh - beim Renault 5 (17,3 kWh/100 km laut ADAC) gut ein halber Kilometer. Teuer wird es, wenn das Auto dafür wach bleibt: Im V2L-Betrieb maß der ADAC beim Renault 5 einen Eigenverbrauch von 500 W, in zehn Stunden also 5 kWh oder rund 29 km.

Darf ich Lebensmittel im Frunk transportieren?

Das hängt vom Auto ab. Kia schreibt für den EV3 ausdrücklich, keine Lebensmittel im vorderen Kofferraum aufzubewahren, weil sie durch Sonne oder Temperaturanstieg auf langer Fahrt verderben können. Beim Tesla Model Y ist der Frunk wasserdicht ausgekleidet und hat einen Ablaufstopfen; Wasser und Eis sollen aber nur in Behältern mitfahren. Eine Steckdose im Frunk nennt keine der von uns ausgewerteten Anleitungen und ADAC-Autotests - nimm also eine isolierte Tasche mit Kühlakkus.

Reicht eine thermoelektrische Kühlbox?

Für kurze Fahrten bei mildem Wetter ja. Laut ADAC kühlen die meisten thermoelektrischen Boxen nur etwa 20 °C unter die Außentemperatur, bei 40 °C kaum noch. Dazu brauchen sie viel Strom: Mobicool nennt für die ME27 47 W Nenneingangsleistung an 12 V. Kompressorboxen wie die Dometic CFF 20 und CFX5 35 kühlen bis -18 bzw. -22 °C und kommen laut Dometic bei 32 °C außen im Schnitt mit 0,69 bzw. 0,77 Ah pro Stunde aus.

Kann ich die Kühlbox über V2L betreiben?

Ja, wenn sie ein 230-V-Netzteil hat - wie die Dometic CFX5 und CFF 20 oder die EcoFlow GLACIER Classic. Über Nacht ist das aber ineffizient, weil das Auto im V2L-Betrieb laut ADAC selbst 390 bis 500 W verbraucht. Besser: tagsüber eine Powerstation per V2L laden und die Box nachts daraus betreiben - über einen 12-V-Ausgang, falls vorhanden, denn der Wechselrichter braucht laut ADAC teils schon 30 W. Mehr dazu im Ratgeber zu V2L.

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