Lexikon · Antriebe & Fahrzeugtypen

PHEV (Plug-in-Hybrid)

Ein Plug-in-Hybrid kombiniert Verbrennungsmotor und Elektroantrieb mit einem Akku, den du an Wallbox oder Ladesäule lädst. Kurze Strecken fährt er rein elektrisch, lange mit Benzin.

Auch genannt: Plug-in-Hybrid, Plug-in-Hybridfahrzeug, Steckdosenhybrid, Plug-in Hybrid Electric Vehicle

Ein PHEV hat zwei Antriebe: einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor mit Akku. Anders als beim Vollhybrid lädst du diesen Akku auch von außen, per Typ-2-Kabel an Wallbox oder Ladesäule. Das Elektromobilitätsgesetz nennt ihn „von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug“ (Stand Oktober 2026). Laut ADAC haben Plug-in-Hybride meist 12 bis 40 kWh Akku und fahren bis zu 200 km elektrisch; der BYD Seal U DM-i kommt laut BYD auf bis zu 125 km nach WLTP.

Laden: meist gemächlicher als beim E-Auto

Plug-in-Hybride laden in der Regel langsam, schreibt BYD in seinem Ratgeber. Der Dolphin G DM-i etwa lädt laut ADAC mit Wechselstrom 3,3 oder 6,6 kW und optional mit bis zu 39 kW Gleichstrom. Einphasig sind in Deutschland laut ADAC aber nur 4,6 kW erlaubt - mehr dazu unter Schieflast. Für ein einphasig ladendes Auto genügt ein einfaches Ladekabel, eine 11-kW-Wallbox ist kein Muss.

Verbrauch: Laden lohnt sich

Der WLTP-Wert eines PHEV ist gewichtet und rechnet elektrische Fahrten ein. Beim Seal U DM-i nennt BYD 3,2 bis 1,5 l/100 km plus Strom - mit entladenem Akku dagegen 7,1 bis 5,6 l/100 km. Wer selten lädt, fährt eher mit dem zweiten Wert.

Tipp: Achte bei Matten, Wannen und Anhängerkupplung darauf, dass die Hybridversion ausdrücklich in der Passformangabe steht - Beispiele im Ratgeber zum Seal U DM-i.

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Quellen