Dachbox am E-Auto: So viel Reichweite kosten Box und Dachträger
Auf der Autobahn kostet eine Dachbox rund 10 bis 20 Prozent Reichweite. Hier stehen die Messwerte mit Tempo und Quelle, die Dachlast von rund 100 Modellen - und wann die Heckbox die bessere Wahl ist.
Werbung: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (mit * markiert). Kaufst du über einen solchen Link ein, erhalten wir vom Händler eine Provision - für dich ändert sich der Preis nicht. Auswahl und Bewertung erfolgen redaktionell unabhängig. Werbung & Transparenz
Eine Dachbox kostet dein E-Auto auf der Autobahn rund 10 bis 20 Prozent Reichweite. Das zeigen Messfahrten von ADAC, auto motor und sport, Auto Zeitung und dem norwegischen Elektroautoverband. Am meisten entscheidet das Tempo: Bei auto motor und sport verbrauchten BMW iX und Polestar 2 mit Box und 100 km/h weniger als ohne Box mit 130 km/h.
Schon leere Querträger kosten Strom, Fahrräder auf dem Dach noch mehr als eine Box. Am sparsamsten reist Gepäck in der Heckbox - wenn die Stützlast reicht.
Die Messwerte: Box, Träger und Fahrräder im Vergleich
Alle Prozentwerte beziehen sich auf dasselbe Auto ohne Anbauten. Strecken und Bedingungen unterscheiden sich - vergleiche deshalb vor allem innerhalb einer Zeile.
| Messung | Auto | Tempo | Mit Dachbox | Zum Vergleich |
|---|---|---|---|---|
| ADAC, 2022 | Kia EV6 | im Schnitt 120 km/h | +14 % (23,4 statt 20,6 kWh/100 km) | leerer Dachträger +5 %, zwei Räder am Heck +8 %, auf dem Dach +33 % |
| auto motor und sport, 2023 | BMW iX xDrive50 | konstant 130 km/h | +16 % (Box leer) | Heckträger mit zwei Mountainbikes +14 %, beides zusammen +28 % |
| auto motor und sport, 2023 | Polestar 2 | konstant 130 km/h | +22 % (Box leer) | Heckträger mit zwei Mountainbikes +29 %, beides zusammen +43 % |
| Norsk elbilforening, 2021 | Škoda Enyaq iV 80 | 80 / 100 / 110 km/h mit Tempomat | +9 / +7 / +13 % | - |
| Auto Zeitung | Volvo C40 Recharge | nicht genannt | 278 statt 345 km Reichweite (50 kg in der Box) | 50 kg in der Heckbox: 337 km |
Beim Enyaq gab es je Tempo nur eine Hin- und Rückfahrt - daher wohl der kleinere Aufschlag bei 100 km/h.
Aus Mehrverbrauch wird weniger Reichweite, nur nicht im gleichen Verhältnis: 14 Prozent mehr Verbrauch kosten rund 12 Prozent Reichweite, 43 Prozent rund 30 Prozent. Der BMW iX kam bei auto motor und sport mit 130 km/h ohne Anbauten 383 km weit, mit Box und Heckträger 300 km.
Schuld ist laut ADAC der Luftwiderstand, der mit dem Quadrat des Tempos steigt: doppeltes Tempo, vierfacher Widerstand - Gewicht zählt dagegen wenig.
Fahrräder auf dem Dach kosten mehr als eine Box
Noch mehr als eine Box kosten Fahrräder auf dem Dach: Am Kia EV6 stieg der Verbrauch damit laut ADAC bei im Schnitt 120 km/h um 33 Prozent, mit zwei Rädern am Heck nur um 8 Prozent. Eine AVILOO-Fallstudie mit einem VW ID.4 und drei Trekkingrädern zeigt dasselbe: Mit Dachträger hätte der ID.4 von 130 auf 97 km/h verlangsamen müssen, um so wenig zu verbrauchen wie ohne Räder - mit Heckträger reichten 7 km/h weniger.
Auch der Heckträger kostet Strom, vor allem am Fließheck: Am Polestar 2 kostete er mit zwei Mountainbikes bei 130 km/h laut auto motor und sport 29 Prozent - mehr als die leere Dachbox. Wie viel Fahrrad deine Stützlast trägt, steht im Ratgeber Anhängelast und Stützlast.
Tempo ist der größte Hebel
Mit Box bei 100 km/h brauchte der BMW iX bei auto motor und sport 22,3 kWh/100 km, ohne Box bei 130 km/h 27,4 kWh. Beim Polestar 2 standen 24,3 gegen 26,8 kWh.
In der Messung des norwegischen Elektroautoverbands verbrauchte der Enyaq mit Box bei 80 km/h (14,4 kWh/100 km) weniger als ohne Box bei 100 km/h (16,9 kWh). Rechnerisch kam er mit Box bei 80 km/h 481 km weit, bei 110 km/h nur rund 330 km.
Nach oben gilt: Die Datenblätter gängiger Boxen nennen 130 km/h als Richtgeschwindigkeit, der ADAC empfiehlt ebenfalls höchstens 130 km/h. Für Leapmotor B03X und B10 empfiehlt der Hersteller mit Dachlast sogar höchstens 120 km/h.
Nicht jede Box ist gleich
Auch die Box selbst macht einen Unterschied: ADAC und Stiftung Warentest maßen 2020 zehn Boxen an einem VW Touran mit Dieselmotor. Bei 130 km/h kostete die sparsamste 0,94 l/100 km extra, die durstigste 1,29 l - rund 37 Prozent mehr Zusatzverbrauch auf demselben Auto. Einen solchen Vergleich an einem E-Auto haben wir nicht gefunden.
Laut Thule ist die Tropfenform am aerodynamischsten. Für die flache Motion 3 L Low verspricht Thule weniger Luftwiderstand - eine Herstellerangabe, unabhängige Messungen dazu haben wir nicht gefunden.
Und die umgedrehte Box? Ein Model-3-Halter maß laut der schwedischen Zeitschrift Vi Bilägare auf der Autobahn (Tempo nicht genannt) mit richtig montierter Calix-Box 16 Prozent mehr Verbrauch als mit verkehrt herum montierter. Lass es trotzdem: Thule prüft Boxen nur in Fahrtrichtung, manche sind vorn für den Crash verstärkt - umgedreht ist die Box laut Thule ein Sicherheitsrisiko, auch Calix rät ab. Bewusst andersherum geformt und vorn verstärkt ist dagegen die Calix Aero von Autoform - laut Herstellerangabe bis zu 7 Prozent sparsamer als eine konventionelle Box.
Dachlast: Was dein E-Auto tragen darf
Die Dachlast aus der Betriebsanleitung gilt für Träger, Box und Gepäck zusammen. Dazu kommen die Nutzlast des Trägers und die Zuladung der Box, meist 75 kg - es gilt immer der kleinste Wert. Beim Audi A6 e-tron trägt das Dach 100 kg, die Thule-Träger für den Avant laut Rameder aber nur 75 kg, die für den Sportback 60 kg. Beim Kia EV3 stehen 80 kg Dachlast gegen 75 kg Trägerlast, und für Model 3 und Model Y listet Rameder nur einen Klemmträger mit 50 kg.
Widersprüchlich sind Leapmotor C10 und C10 Hybrid EV: Preisliste und ADAC nennen 100 kg Dachlast, das Benutzerhandbuch erlaubt auf dem Dachträger nur 75 kg - plane mit 75 kg.
| Modell | Dachlast | Reling oder Befestigung | Bleibt fürs Gepäck |
|---|---|---|---|
| Audi A6 e-tron | 100 kg | keine Reling (Avant laut ADAC auch keine Dachschienen), normales Dach; Träger-Nutzlast 75 kg (Avant), 60 kg (Sportback) | Avant 58 kg, Sportback 43 kg |
| Audi Q4 e-tron | 75 kg | SUV Reling serienmäßig; Sportback normales Dach, Träger-Nutzlast 60 kg | SUV 52 kg, Sportback 43 kg |
| Audi Q6 e-tron | 75 kg | SUV Reling serienmäßig; Sportback Reling nur als Sonderausstattung, sonst keine | SUV 52 kg |
| BMW i4 | 75 kg | Fixpunkte | 52 kg |
| BMW iX1 | 75 kg | Reling (Sonderausstattung) oder normales Dach | 52 kg |
| BMW iX3 (NA5) | 75 kg (Vorgänger G08: 100 kg) | Fixpunkte | - |
| BYD Atto 2 | 50 kg Active, Boost / 75 kg Comfort | Reling serienmäßig | 28 / 53 kg |
| BYD Atto 2 DM-i | 75 kg | Reling serienmäßig | 53 kg |
| BYD Atto 3 (2022-2025) | 50 kg | Reling serienmäßig | 28 kg |
| BYD Atto 3 Evo | 50 kg (laut ADAC) | Reling laut EV Database und Rameder (nicht im BYD-Datenblatt) | 28 kg |
| BYD Dolphin | widersprüchlich: ADAC-Katalog 70 kg (Comfort, Design), ADAC-Autotest keine - Betriebsanleitung prüfen | keine Reling (laut EV Database), normales Dach | - |
| BYD Dolphin G DM-i | 75 kg | - | - |
| BYD Dolphin Surf | 50 kg (laut ADAC) | - | - |
| BYD Seal 6 DM-i Touring | 75 kg | Reling serienmäßig | 53 kg |
| BYD Seal U, Seal U DM-i | 75 kg | Reling serienmäßig | 53 kg |
| BYD Sealion 7 | 75 kg | keine Reling (laut ADAC und EV Database), normales Dach | 52 kg |
| BYD Tang | 75 kg | Reling serienmäßig | - |
| Citroën ë-C3 | 70 kg | Reling nur bei Max | - |
| Cupra Born | keine vor dem Facelift (laut ADAC); Facelift: keine Herstellerangabe | - | - |
| Cupra Tavascan | 75 kg | keine Reling (laut EV Database), normales Dach | 51 kg |
| Dacia Spring | nicht zulässig (laut ADAC) | keine Reling (seit dem Facelift 2024) | - |
| Ford Explorer | 75 kg | - | - |
| Geely E5 | 50 kg | Reling serienmäßig | - |
| Geely Starray EM-i | 50 kg laut Geely, 75 kg laut ADAC | Reling serienmäßig | - |
| Hyundai Inster | 100 kg mit Reling | Reling bei Lounge, Cross, Prime, beim Trend im Paket; nicht beim Select | 75 kg (Grenze der Box) |
| Jaecoo 5 EV | 75 kg | Reling nur bei Exclusive | - |
| Jaecoo 7 PHEV | 75 kg | Reling ab Werk (laut Rameder geschlossen) | - |
| Kia EV3 | 80 kg | Reling serienmäßig; Träger-Nutzlast 75 kg | 58 kg |
| Leapmotor B03X | 75 kg, mit Dachlast laut Leapmotor höchstens 120 km/h | Reling serienmäßig | - |
| Leapmotor B10 | 75 kg, mit Dachlast laut Leapmotor höchstens 120 km/h | keine Reling | - |
| Leapmotor B10 Hybrid EV | 75 kg | keine Reling | - |
| Leapmotor C10, C10 Hybrid EV | 100 kg laut Preisliste und ADAC, auf dem Dachträger laut Handbuch nur 75 kg | Reling | - |
| Leapmotor T03 | nicht zugelassen (laut ADAC) | - | - |
| Lynk & Co 01 | 75 kg (Handbücher bis Modelljahr 2023: 70 kg) | Reling serienmäßig | - |
| Lynk & Co 02 | 75 kg laut Handbuch-Kapitel Dachträger (Gewichtstabelle dort 100 kg, ADAC 75 kg) | keine Reling; Befestigungspunkte | - |
| Lynk & Co 08 | 100 kg laut Gewichtstabelle (Handbuch und ADAC), auf dem Dachträger laut Handbuch-Kapitel nur 75 kg | Reling serienmäßig (Dachschienen) | - |
| Mercedes-Benz C-Klasse elektrisch | 75 kg | keine Reling (Limousine) | - |
| Mercedes-Benz CLA mit EQ Technologie | Coupé keine, Shooting Brake 75 kg | Shooting Brake Reling serienmäßig | Shooting Brake 53 kg |
| Mercedes-Benz EQA, EQB | 75 kg | Reling serienmäßig | - |
| Mercedes-Benz EQE, EQS | 100 kg | keine Reling (Limousine) | - |
| Mercedes-Benz EQE SUV | widersprüchlich: 100 kg laut ADAC (Katalog und Autotest), 75 kg laut jesmb.de - Betriebsanleitung prüfen | Reling erst bei jüngeren Fahrzeugen serienmäßig (Änderungsjahr vor 05/2026), vorher keine | - |
| Mercedes-Benz EQS SUV | 100 kg | - | - |
| Mercedes-Benz EQV | 150 kg | Reling optional | - |
| Mercedes-Benz GLA elektrisch | 75 kg | Reling (laut Mercedes für optionale Dachgepäcksysteme) | - |
| Mercedes-Benz GLB mit EQ Technologie | 75 kg | geständerte Reling | - |
| Mercedes-Benz GLC mit EQ Technologie | 75 kg | Reling serienmäßig | 52 kg |
| Mercedes-Benz VLE | 75 kg laut ADAC-Katalog (für einige VLE 300 der Startphase nennt er 150 kg) | - | - |
| MG4 Electric (seit 03/2026 MG4 EV) | 75 kg | keine Reling | - |
| MG4 EV Urban, MGS5 EV, MGS6 EV, MGS9 PHEV | 75 kg | Reling serienmäßig | - |
| MG HS PHEV, Vorgänger EHS PHEV | 75 kg (laut ADAC) | Reling serienmäßig | - |
| MG IM6 | 75 kg (laut ADAC) | keine Reling | - |
| MG5 Electric, Marvel R Electric, ZS EV (alle bis 2025) | 75 kg (Marvel R laut ADAC) | Reling serienmäßig | - |
| Mini Cooper E/SE (J01) | 75 kg | keine Reling | - |
| NIO EL6, EL7, EL8, ET5 Touring | 75 kg | Reling serienmäßig (EL7, EL8 laut ADAC; EL6, ET5 Touring flach integriert laut NIO) | - |
| NIO ET5 | 50 kg laut Betriebsanleitung, 75 kg laut ADAC | keine Reling (laut ADAC); laut NIO kann eine Dachbox die Ortungseinheiten unter dem Glasdach stören | - |
| NIO ET7 | 75 kg | - | - |
| Polestar 2 | 75 kg | keine Reling; Befestigungspunkte im Türrahmen | - |
| Polestar 3 | 100 kg | - | - |
| Polestar 4 Coupé, Polestar 5 | 75 kg | - | - |
| Polestar 4 SUV | 100 kg (statisch 300 kg) | Reling serienmäßig | - |
| Renault 5 | nicht zugelassen | keine Reling | - |
| Škoda Elroq | 75 kg | Reling serienmäßig | 53 kg |
| Škoda Enyaq | 75 kg | SUV Reling serienmäßig; Coupé Panoramaglasdach, normales Dach | je 51 kg |
| smart #1 | 50 kg (frühe Pro+ bis 04/2023 und Launch Edition laut ADAC keine) | Reling serienmäßig | - |
| smart #3 | 50 kg | keine Reling | - |
| smart #5 | 100 kg | Reling serienmäßig | - |
| Tesla Model 3 | 68 kg | Punkte unter dem Glasdach | - |
| Tesla Model S | 75 kg mit von Tesla zugelassenem Dachträger; frühe Model S mit Blechdach laut Tesla nicht für Dachträger geeignet | keine Reling; Tesla-Dachträger fürs Glasdach | - |
| Tesla Model X | keine Dachlast (Flügeltüren; Dachtransport laut ADAC nicht erlaubt) | keine Reling | - |
| Tesla Model Y | 75 kg | Punkte unter dem Glasdach | - |
| VW ID.3 | keine bis 04/2026; ID.3 Neo: keine Herstellerangabe | keine Reling | - |
| VW ID.4 | 75 kg | Reling ab Werk | 52 kg |
| VW ID.7 | 75 kg | normales Dach | 51 kg |
| VW ID.7 Tourer | 75 kg | Dachschienen serienmäßig | 52 kg |
| VW ID. Buzz | 100 kg | sechs Befestigungspunkte | 75 kg (Grenze der Box) |
| XPeng G6 | 75 kg | Befestigungspunkte (laut ADAC) | - |
| XPeng G9 | 75 kg | Reling serienmäßig | 53 kg |
| XPeng L03, L03 PowerX | 75 kg (vorläufige Herstellerangabe) | vorbereitete Befestigungspunkte | - |
| XPeng P7 (bis 01/2026), P7+ | 75 kg | keine Reling | - |
| Zeekr 001, 7GT, 7X | 75 kg (001 und 7X laut ADAC) | Reling serienmäßig | - |
| Zeekr X | 75 kg (Modelljahr 2026, laut ADAC) | keine Reling | - |
„Bleibt fürs Gepäck“ ist unsere Rechnung: Dachlast minus Thule-Träger laut Rameder minus 17 kg Box (Thule Motion 3 M), abgerundet und begrenzt durch Träger-Nutzlast und Box-Zuladung. Ein Strich heißt: nicht belegt. Keine Dachlast nennen unsere Steckbriefe für BYD Seal, Geely E2, Leapmotor B05, Mercedes-AMG GT 4-Türer, Mercedes G 580, MG IM5, Polestar 1, XPeng X9 und Zeekr 9X - klär die Freigabe vor dem Trägerkauf mit Hersteller oder Händler.
Ohne Reling: Fixpunkte, Glasdach, normales Dach
Mit Dachreling genügen Relingträger. Ohne Reling braucht der Träger einen Fußsatz für dein Modell:
- Fixpunkte: BMW i4 und iX3, VW ID. Buzz, XPeng G6 und L03.
- Normales Dach: Der Träger klemmt in den Türöffnungen, etwa bei VW ID.7, Škoda Enyaq Coupé, BYD Sealion 7, Cupra Tavascan, Audi A6 e-tron und Q4 e-tron Sportback.
- Glasdach: Bei Tesla Model 3 und Model Y sitzen die Träger an vier Punkten unter dem Glas. Sitzen die Adapter nicht exakt unter den Metallbügeln, kann laut Händler das Glasdach beschädigt werden.
Bei Schiebedächern warnt Rameder: Je nach Abstand zwischen Träger und Dach kann ihre Nutzung eingeschränkt sein.
Gar keine Dachlast erlauben laut Steckbrief der Renault 5, der Leapmotor T03, der VW ID.3 bis 04/2026, der Cupra Born vor dem Facelift, das Mercedes-Benz CLA Coupé, der Dacia Spring und das Tesla Model X. Dass Händler für Renault 5, Born oder Dacia Spring trotzdem Klemmträger listen, ist keine Freigabe des Herstellers.
Unsere Empfehlungen für Box und Träger
Für die meisten E-Autos ist die Thule Motion 3 M unsere Wahl: rund 390 Liter laut Thule (Händler nennen 400 l), 17 kg leicht und 1,75 m lang - sie braucht weniger Abstand zur Heckklappe als die längeren Motion-3-Modelle. Bei 75 kg Dachlast bleiben mit einem rund 5 kg schweren Träger gut 50 kg Gepäck.
Unsere Wahl
Thule Motion 3 M Dachbox (Black Glossy)
Universell einsetzbar
Dachbox mit rund 390 Litern (laut Thule), mit beidseitiger Öffnung, Zentralverriegelung und PowerClick-Schnellmontage; 17 kg Eigengewicht.
* Werbelink: Wir erhalten eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Mehr dazu
Passform
Universell für Querträger mit Profil bis 90 × 30 mm und 555-930 mm Trägerabstand; passt auf die Thule WingBar Evo. Ob die Heckklappe mit montierter Box (1.750 mm lang) frei aufgeht, belegt der Händler nicht - am eigenen Auto prüfen.
Unsere Einschätzung
Die M-Größe ist ein vernünftiger Mittelweg: rund 390 Liter reichen für Familiengepäck, die Box wiegt 17 kg. Was an Zuladung bleibt, ergibt sich aus Dachlast minus Träger minus Box (höchstens 75 kg, mehr trägt die Box nicht) - bei 75 kg Dachlast und Thule WingBar Evo sind es rund 53 kg. Die L-Version (rund 440 l laut Thule) wiegt 3 kg mehr und ist 19 cm länger.
Pro
- Von beiden Seiten zu öffnen
- Schnellmontage per PowerClick
- Abschließbar mit Zentralverriegelung
Contra
- Zuladung durch die Dachlast des Autos begrenzt (bei 75 kg Dachlast und WingBar Evo rund 53 kg)
- Richtgeschwindigkeit 130 km/h
Technische Daten
- Volumen
- 390 l laut Thule (Rameder nennt 400 l)
- Außenmaße
- 1.750 × 840 × 440 mm
- Eigengewicht
- 17 kg
- Zuladung (Box)
- 75 kg
- Trägerabstand
- 555-930 mm
- Rameder-Art.-Nr.
- 204924
Die Motion 3 L Low ist 9 cm flacher, aber 19 cm länger und knapp 3 kg schwerer. Bei 50 kg Dachlast - BYD Atto 3, Atto 3 Evo, Atto 2 Active und Boost - blieben mit ihr rund 25 kg Gepäck, mit der Motion 3 M rund 28 kg. Leichter geht es: Die leichtesten Boxen im ADAC-Dachboxenvergleich 2024 wogen 12,5 und 13 kg.
Flache Box
Thule Motion 3 L Low Dachbox (370 l, Black Glossy)
Universell einsetzbar
Flache 370-Liter-Box mit 35 cm Bauhöhe, von beiden Seiten zu öffnen und mit PowerClick-Schnellbefestigung; rund 20 kg schwer.
* Werbelink: Wir erhalten eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Mehr dazu
Passform
Universell für Querträger mit Profil bis 90 × 30 mm und 555-930 mm Trägerabstand (Rameder). Damit die geöffnete Heckklappe nicht anstößt, muss der Abstand von der vorderen Querstange bis zum Beginn der Heckklappe laut Thule über 1.304 mm liegen.
Unsere Einschätzung
Die Low-Version ist so lang wie die Motion 3 L, aber 7 cm flacher - laut Thule senkt die flache Form den Luftwiderstand; eine unabhängige Verbrauchsmessung dazu gibt es nicht. Bei 75 kg Dachlast bleiben mit einem rund 5 kg schweren Träger gut 50 kg für Gepäck. Die längere Schwester XL Low erhielt im ADAC-Dachboxenvergleich 2024 die Note 2,0.
Pro
- Nur 35 cm hoch (31,5 cm über der Querstange laut Thule)
- Von beiden Seiten zu öffnen, Zentralverriegelung
- Schnellbefestigung PowerClick (Krallensystem)
Contra
- Weniger Volumen als die gleich lange Motion 3 L (370 statt 440 l laut Thule)
- 1,94 m lang - Heckklappen-Freigang vorher messen
- Richtgeschwindigkeit 130 km/h
Technische Daten
- Volumen
- 370 l (Thule; das Rameder-Datenblatt nennt 400 l)
- Außenmaße
- 1.940 × 870 × 350 mm
- Eigengewicht
- 19,8 kg (Rameder) bzw. 20 kg (Thule)
- Zuladung (Box)
- 75 kg
- Heckklappen-Freigang
- über 1.304 mm von der vorderen Querstange bis zur Heckklappe (Thule)
- Trägerabstand
- 555-930 mm
- Richtgeschwindigkeit
- 130 km/h
- Rameder-Art.-Nr.
- 219602
Den Träger bestimmt das Dach. Vier Beispiele aus unserem Katalog: der Relingträger für BYD Seal U und Seal U DM-i, das Thule-Set für die ID.7-Limousine ohne Reling und die Farad-Träger für Model 3 und Model Y. Beim Model 3 dürfen Träger, Box und Gepäck zusammen nur 68 kg wiegen, beim Model Y Standard widersprechen sich die Händlerangaben zur Passform.
Thule WingBar Evo Relingträger für den BYD Seal U DM-i (ab 02/2024, geschlossene Dachreling)
Passt für: BYD Seal U DM-i, BYD Seal U
Aerodynamische Alu-Träger im Flügelprofil mit T-Nut; als Komplettsatz für den Seal U bei Rameder, abschließbar.
Passform-Hinweis
Laut Rameder für Seal U 1.5 Plug-in Hybrid Frontantrieb und AWD sowie Seal U EV, jeweils ab 02/2024, Fahrzeugausstattung „geschlossene Dachreling“.
* Werbelink: Wir erhalten eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Mehr dazu
Thule WingBar Evo Dachträger für den VW ID.7 (Limousine, ab 06/2023, ohne Reling)
Passt für: VW ID.7
Komplettes Thule-Trägerset für die ID.7-Limousine ohne Reling: leises Flügelprofil mit T-Nut, abschließbar, 6,4 kg.
Passform-Hinweis
Laut Rameder für VW ID.7 (ED2) Pure, Pro, Pro S und GTX 4Motion ab 06/2023, Fahrzeugausstattung „ohne besondere Dachträgerbefestigung“ (normales Dach ohne Reling). Nicht für den ID.7 Tourer - der hat Dachschienen und braucht einen Relingträger.
* Werbelink: Wir erhalten eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Mehr dazu
Farad Dachträger (Kit PR25, 130-cm-Aluminium-Aero-Bars) für das Tesla Model 3
Passt für: Tesla Model 3
Aerodynamische Alu-Querträger aus Italien fürs Model 3 ohne Reling - befestigt wie der Tesla-Träger an vier Punkten unter dem Glasdach.
Passform-Hinweis
Laut Händlertext für alle Model 3: bis 09/2023, Highland und Standard-Version (2025/2026); Filter-Tags m3-legacy und m3-highland. Montage mit vier Gewindeadaptern unter dem Glasdach an den „V“-Markierungen, genau nach Anleitung.
Farad Dachträger (Kit PR27, 130-cm-Aluminium-Aero-Bars) für das Tesla Model Y
Passt für: Tesla Model Y
Aerodynamische Alu-Querträger aus Italien. Sie werden wie der Tesla-Dachträger mit vier Gewindeadaptern unter dem Glasdach befestigt.
Passform-Hinweis
Laut Händlertext für alle Model Y bis 02/2025 sowie Juniper Premium und Standard. In den Filter-Tags des Händlers ist der Standard nicht markiert. Montage an den Befestigungspunkten unter dem Glasdach (V-Markierungen), genau nach Anleitung.
Für weitere Modelle führen die Links zur Trägerauswahl bei Rameder, wo du Baujahr, Motorisierung und Dachart wählst:
- Audi: A6 e-tron Avant* (Träger mit 75 kg Nutzlast), Q4 e-tron SUV*, Q6 e-tron SUV*
- BMW: i4*, iX1* (beide Seiten zeigen auch Verbrenner - Elektro-Typ wählen), iX3 ab 2026 (NA5)*
- BYD: Atto 2 und Atto 2 DM-i*, Atto 3 und Atto 3 Evo* (beim Evo vorher prüfen, ob eine Reling verbaut ist), Seal U und Seal U DM-i*, Seal 6 DM-i Touring*, Sealion 7*
- Cupra: Tavascan*
- Hyundai: Inster* (nur Versionen mit Reling)
- Kia: EV3*
- Mercedes-Benz: GLC mit EQ Technologie*, CLA Shooting Brake* (nicht fürs Coupé)
- Škoda: Elroq*, Enyaq SUV*, Enyaq Coupé*
- VW: ID.4*, ID.7 Limousine*, ID.7 Tourer*, ID. Buzz*
- XPeng: G9*
Für Modelle ohne belegte Dachlast verlinken wir bewusst keine Träger. Mehr Boxen und Träger findest du unter Dach & Transport.
Sparsamer: die Heckbox auf der Anhängerkupplung
Hinter dem Auto fährt Gepäck im Windschatten. Die Auto Zeitung fuhr mit einem Volvo C40 Recharge viermal dieselbe 111-km-Runde, ein Tempo nennt sie nicht: Mit 50 kg in der Dachbox lag die Reichweite bei 278 km, mit 50 kg in der Heckbox (Thule Arcos Box L) bei 337 km - etwa so viel wie mit dem Ballast im Kofferraum (332 km). Dafür schwang die volle Heckbox auf langen Bodenwellen nach, Dachbox und Querträger rauschten ab 50 km/h hörbar.
Thule und BMW sehen es ähnlich - beides Herstellerangaben: Thule nennt aus internen Fahrten mit VW ID.4 für Autos mit Arcos-Heckbox 95 Prozent des Verbrauchs von Autos ohne Box, schränkt aber ein, dass viele Faktoren mitspielen. BMW spricht bei einer Dachbox von 25 Prozent Reichweiteneinbuße und nennt für die eigene Heckbox „in der Regel keine nennenswerten Einflüsse auf Reichweite oder Energieverbrauch“.
Der Haken ist die Stützlast: Box und Gepäck drücken zusammen auf die Kugel. Viele E-Autos erlauben 75 kg, etwa VW ID.4 und ID.7, Škoda Elroq, Cupra Tavascan und BMW i4. Dazu passt die faltbare Thule Onto 2 genau: 25 kg Box plus 50 kg Zuladung.
Für 75 kg Stützlast
Thule Onto 2 Heckbox für die Anhängerkupplung (300 l)
Universell einsetzbar
Faltbare 300-Liter-Box, die werkzeuglos auf die Kupplung gesetzt wird; abklappbar, damit der Kofferraum erreichbar bleibt.
* Werbelink: Wir erhalten eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Mehr dazu
Passform
Universell für Anhängerkupplungen mit 13-poligem Anschluss (Rameder). Voll beladen bringt sie 75 kg auf die Kugel (25 kg Box plus 50 kg Zuladung). An reinen Fahrradträger-Aufnahmen (z. B. VW ID.3, Cupra Born Facelift) vorher klären, ob eine Heckbox erlaubt ist.
Unsere Einschätzung
Hinter dem Auto fährt Gepäck im Windschatten - eine Heckbox kostet deutlich weniger Reichweite als eine Dachbox. Die Onto 2 passt zu den vielen E-Autos mit 75 kg Stützlast: Box und volle Zuladung wiegen zusammen genau so viel.
Pro
- Voll beladen 75 kg Stützlast (Rameder)
- Abklappbar, Kofferraum bei Pkw zugänglich (Händlerangabe)
- Zusammenfaltbar für die Garage
Contra
- Nur 50 kg Zuladung
- Bei 75 kg Stützlast keinerlei Reserve
- Braucht eine Kupplung mit 13-poligem Anschluss
Technische Daten
- Volumen
- 300 l
- Zuladung
- 50 kg
- Eigengewicht
- 25 kg
- Stützlast bei voller Zuladung
- 75 kg
- Außenmaße
- 730 × 1.390 × 680 mm
- Anschluss
- 13-polig
- Richtgeschwindigkeit
- 130 km/h
- Rameder-Art.-Nr.
- 223702
Mit 100 kg Stützlast - Tesla Model 3 (außer Performance) und Model Y, Kia EV3, Audi A6 und Q6 e-tron, Mercedes-Benz GLC mit EQ Technologie - oder mehr wie bei BYD Seal U (120 kg) und Seal U DM-i (150 kg) passt auch die Arcos Box L voll beladen. Laut Händler geht die Heckklappe auch mit montierter Box auf. Voll bringt sie 79 kg auf die Kugel - bei 75 kg Stützlast also höchstens 46 kg einladen.
Für 100 kg Stützlast
Thule Arcos Platform + Thule Arcos Box L Heckbox für die Anhängerkupplung (400 l)
Universell einsetzbar
Flache Hartschalen-Heckbox auf Thule-Plattform; laut Händler lässt sich die Heckklappe auch mit montierter, beladener Box öffnen.
* Werbelink: Wir erhalten eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Mehr dazu
Passform
Universell für Anhängerkupplungen mit 13-poligem Anschluss (Rameder). Voll beladen 79 kg auf der Kugel (29 kg Plattform und Box plus 50 kg) - bei E-Autos mit 75 kg Stützlast höchstens 46 kg einladen.
Unsere Einschätzung
Die Auto Zeitung ist mit genau dieser Box und 50 kg Ballast an einem Volvo C40 gefahren: 337 km Reichweite gegenüber 345 km ohne Gepäck - mit derselben Last in der Dachbox waren es nur 278 km (Tempo nicht genannt). Thule nennt aus eigenen Fahrten mit VW ID.4 sogar 5 % weniger Verbrauch als ganz ohne Box - eine Herstellerangabe, die laut Thule von vielen Faktoren abhängt. Gedacht für E-Autos mit 100 kg Stützlast oder mehr.
Pro
- Kaum Reichweitenverlust (Messfahrt Auto Zeitung)
- Heckklappe bleibt bedienbar (Händlerangabe)
- Werkzeuglose Montage durch eine Person
Contra
- Voll beladen 79 kg Stützlast - zu viel für E-Autos mit 75 kg
- 29 kg Eigengewicht
- Nicht abklappbar
Technische Daten
- Volumen
- 400 l
- Zuladung
- 50 kg
- Eigengewicht
- 29 kg
- Stützlast bei voller Zuladung
- 79 kg
- Außenmaße
- 800 × 1.700 × 480 mm
- Anschluss
- 13-polig
- Richtgeschwindigkeit
- 130 km/h
- Rameder-Art.-Nr.
- 198607
Unter 75 kg wird es eng: Beim Renault 5 (63 kg), auf dessen Dach nichts darf, blieben in der Onto 2 noch 38 kg; Renault bietet zudem eine eigene Gepäckbox für den Kupplungs-Fahrradträger an. Ob an reinen Fahrradträger-Aufnahmen wie bei VW ID.3, Cupra Born ab Facelift, BYD Dolphin oder Hyundai Inster eine Gepäckbox erlaubt ist, ist nicht belegt - frag beim Hersteller nach.
Sechs Tipps für mehr Reichweite mit Dachbox
- Träger abnehmen. Schon leere Querträger kosteten den EV6 beim ADAC (im Schnitt 120 km/h) 5 Prozent.
- Langsamer fahren. Bei 100 statt 130 km/h sparten BMW iX und Polestar 2 laut auto motor und sport mehr, als die Box kostete.
- Aerodynamisch kaufen und montieren. Das rät der ADAC. Volumenangaben sind Herstellerwerte: Im ADAC-Vergleich 2024 boten die Boxen von Audi, Northline und Thule rund 10 Prozent weniger.
- Schweres in den Kofferraum. Auf dem Dach hebt es laut ADAC den Schwerpunkt, das Fahrverhalten leidet.
- Nur in Fahrtrichtung montieren, genau nach Anleitung.
- Ladestopps mit Puffer planen. Rechne auf der Autobahn mit 10 bis 20 Prozent weniger Reichweite.
Fazit: Welche Lösung für welches E-Auto
- Kupplung mit 100 kg Stützlast oder mehr: Heckbox wie die Arcos Box L - kaum Reichweitenverlust, das Dach bleibt frei.
- 75 kg Stützlast: die Onto 2 oder die Arcos mit höchstens 46 kg Gepäck.
- Ohne Anhängerkupplung: kompakte Dachbox wie die Motion 3 M, auf der Autobahn eher 100 bis 110 als 130 km/h.
- 50 kg Dachlast (BYD Atto 2 Active und Boost, Atto 3, Atto 3 Evo, Geely E5, smart #1 und #3): Aufs Dach passt wenig Gepäck. Bei den BYD-Modellen mit 75 kg Stützlast ist die Onto 2 die bessere Wahl - beim Atto 3 erst ab Baujahr 04/2023.
- Keine Dachlast: Heckbox, wo Stützlast und Hersteller es erlauben.
- Fahrräder: an den Heckträger statt aufs Dach - am Fließheck kostet aber auch der Heckträger viel.
Weiterlesen: Anhängelast und Stützlast im Überblick, Zubehör für den BYD Seal U DM-i und für das Tesla Model Y.
Häufige Fragen
Wie viel Reichweite kostet eine Dachbox am E-Auto?
Auf der Autobahn rund 10 bis 20 Prozent. Der ADAC maß an einem Kia EV6 bei im Schnitt 120 km/h 14 Prozent Mehrverbrauch (23,4 statt 20,6 kWh/100 km), auto motor und sport bei konstant 130 km/h mit leerer Box 16 Prozent beim BMW iX und 22 Prozent beim Polestar 2. Aus 14 Prozent Mehrverbrauch werden rund 12 Prozent weniger Reichweite. Am meisten hilft langsameres Fahren: Mit Box und 100 km/h brauchten iX und Polestar 2 weniger als ohne Box mit 130 km/h.
Kostet ein leerer Dachträger auch Reichweite?
Ja. Am Kia EV6 brauchte der ADAC mit leeren Querträgern bei im Schnitt 120 km/h 5 Prozent mehr Strom. Nimm die Träger deshalb ab, wenn du sie nicht brauchst - das rät auch der ADAC. Laut einer Studie des Lawrence Berkeley National Laboratory werden leere Träger vier- bis achtmal mehr Kilometer gefahren als beladene.
Dachbox oder Heckbox - was ist sparsamer?
Die Heckbox. Bei einer Messfahrt der Auto Zeitung (Tempo nicht angegeben) kam ein Volvo C40 mit 50 kg in der Dachbox 278 km weit, mit 50 kg in der Heckbox 337 km, ganz ohne Ballast 345 km. Achte auf die Stützlast: Die Thule Arcos Box L bringt samt Plattform voll beladen 79 kg auf die Kugel, viele E-Autos erlauben nur 75 kg.
Wie schnell sollte ich mit Dachbox fahren?
Höchstens 130 km/h - das nennen die Datenblätter gängiger Dachboxen als Richtgeschwindigkeit, und das empfiehlt auch der ADAC. Für Leapmotor B03X und B10 empfiehlt der Hersteller mit Dachlast sogar höchstens 120 km/h. Für die Reichweite lohnt es sich, langsamer zu fahren: Bei einer Messung des norwegischen Elektroautoverbands verbrauchte ein Škoda Enyaq mit Box bei 80 km/h weniger als ohne Box bei 100 km/h.
Passt eine Dachbox auf ein E-Auto ohne Reling?
Meist ja - mit einem Träger für Fixpunkte (BMW i4, VW ID. Buzz) oder einem Träger fürs normale Dach (VW ID.7, BYD Sealion 7). Bei Tesla Model 3 und Model Y sitzen die Träger an Punkten unter dem Glasdach. Gar keine Dachlast erlauben laut unseren Steckbriefen der Renault 5, der Leapmotor T03, der VW ID.3 bis 04/2026, der Cupra Born vor dem Facelift, das Mercedes-Benz CLA Coupé, der Dacia Spring und das Tesla Model X (Flügeltüren).



