Lexikon · Batterie & Technik
Verbrauch in kWh/100 km
Der Verbrauch eines E-Autos wird in Kilowattstunden pro 100 Kilometer angegeben - das Gegenstück zu Litern pro 100 km. Je niedriger der Wert, desto weiter kommst du mit einer Akkuladung.
Was beim Verbrenner Liter pro 100 Kilometer sind, sind beim E-Auto Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Der Wert zeigt, wie effizient ein Auto mit Energie umgeht - zusammen mit der Akkugröße ergibt sich daraus die Reichweite.
Drei Werte, drei Bedeutungen
- Herstellerangabe nach WLTP: genormt und gut zum Vergleichen, im Alltag oft zu niedrig.
- Bordcomputer: zeigt, was aus dem Akku geflossen ist. Ladeverluste erfasst er laut ADAC nicht.
- Was du bezahlst: Verbrauch plus Ladeverluste. An der Wallbox gingen bei ADAC-Messungen 2026 rund 5 bis 7 % verloren, an der Haushaltssteckdose rund 13 bis 24 %.
Bei aktuellen Modellen hat der ADAC in einem gemischten Fahrprofil Verbräuche zwischen 13,4 und 29,7 kWh/100 km gemessen, Ladeverluste eingerechnet. Bei einer winterlichen Autobahnfahrt mit 14 Familienautos auf dem ADAC-Prüfstand bei 0 °C reichte die Spanne von 22,2 kWh (Tesla Model Y) bis 35,3 kWh/100 km (BYD Sealion 7).
Faustregel: Reichweite ≈ Nettokapazität ÷ Verbrauch × 100. Beispiel: 77 kWh netto bei 20 kWh/100 km ergeben rund 385 km. Mit Anhänger oder bei Kälte steigt der Verbrauch deutlich - plane dann großzügiger. Wie stark ein Wohnwagen zieht, steht im Ratgeber zur Anhängelast.
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Anhängelast und Stützlast bei E-Autos: alle Modelle im Überblick
Von „gar nicht“ bis 2.500 kg: Hier steht, was dein Elektroauto oder Plug-in-Hybrid ziehen darf - und wie viel E-Bike die Stützlast wirklich hergibt.

Quellen