E-Auto anheben: Hebepunkte, Wagenheber-Pads und Schutz für den Akku
Unter dem Boden liegt der Akku - wer den Wagenheber falsch ansetzt, riskiert teure Schäden. Wo die Hebepunkte laut Betriebsanleitung liegen, wann Pads helfen und was beim Radwechsel zählt.
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Ein E-Auto hebst du nur an den Punkten an, die die Betriebsanleitung zeigt - nie am Akku. Der liegt im Unterboden, und Tesla wie BYD (beim Seal) verbieten ausdrücklich, Wagenheber oder Hebebühnenarme dort anzusetzen. Tesla schreibt dazu: Schäden durch falsches Anheben deckt die Garantie nicht.
Wagenheber-Pads sind kein Muss, helfen aber bei Model 3 und Model Y: Deren Hebepunkte haben ein Loch, in das das Pad greift. Bei anderen Modellen können Zwischenlagen sogar verboten sein - Polestar untersagt beim Polestar 2, irgendetwas zwischen Wagenheber und Aufnahmepunkt zu legen. Cupra will beim Born nur den mitgelieferten Wagenheber am Längsträger sehen, Renault nennt für den 5 E-Tech einen Wagenheber mit flacher Platte. Und einen Wagenheber im Bordwerkzeug nennen die meisten Anleitungen in unserer Tabelle gar nicht.
Warum der Akku das Anheben heikler macht
Beim E-Auto sitzt die Hochvoltbatterie im Unterboden - die Fläche unter dem Auto ist also kein beliebiger Ansatzpunkt mehr. Entsprechend deutlich sind die Betriebsanleitungen:
- Tesla (Model 3, Model Y): Hubarmpolster „NIEMALS“ unter die Batterie oder die Seitenverkleidung. Die gezeigten Punkte sind laut Tesla die einzig zulässigen.
- BYD (Seal): Tragarm der Hebebühne oder Wagenheber nicht an der Antriebsbatterie ansetzen.
- Renault (5 E-Tech): Falsch angesetztes Hebewerkzeug kann das Auto „und insbesondere die elektrische Antriebsbatterie“ beschädigen. Renault empfiehlt zu deiner Sicherheit, den Radwechsel einem Vertragspartner zu überlassen.
- Cupra (Born): nie am Schweller anheben. Schon Last auf der Außenleiste kann sie laut Cupra beschädigen.
Dazu kommt eine E-Auto-Regel, die man leicht vergisst: Tesla verbietet, das Auto mit eingestecktem Ladekabel anzuheben - auch wenn gerade nicht geladen wird.
Hebepunkte, Pads und Bordwerkzeug je Modell
Die Tabelle zeigt, was die deutschen Betriebsanleitungen sagen (Stand Oktober 2026, Ausgabe in Klammern). „k. A.“ heißt: Die Anleitung nennt dazu nichts.
| Modell | Hebepunkte | Pads und Wagenheber | Wagenheber an Bord | Radschrauben |
|---|---|---|---|---|
| Tesla Model 3 | nur die vier Karosseriehebepunkte laut Abbildung; nie unter Batterie oder Seitenverkleidung | Anleitung: k. A.; im Werkstatthandbuch (bis Baujahr 2023) ein Adapter, dessen Stift in die Bohrung am Hebepunkt greift | keiner genannt; Reifenreparatursatz im Tesla-Shop | 175 Nm, Nuss 21 mm |
| Tesla Model Y | wie Model 3 | Anleitung: k. A. | keiner genannt; Reifenreparatursatz im Tesla-Shop | 175 Nm, Nuss 21 mm |
| Polestar 2 (Modelljahr 2024) | zwei je Seite, markiert mit Dreiecken an der Kunststoffverkleidung | empfohlen: der zum Modell gehörende Wagenheber; Werkstattwagenheber nur mit Gummiauflage; nichts zwischen Wagenheber und Aufnahmepunkt legen | nicht in allen Märkten serienmäßig | 140 Nm |
| Cupra Born (05/2024, vor dem Facelift) | Markierung (Eindrückung) am Längsträger nahe dem Rad; nie am Schweller | nur den ab Werk mitgelieferten Wagenheber | nur bei bestimmten Ausführungen oder als Mehrausstattung | 120 Nm |
| BYD Seal (05/2026, vor und nach der Modellpflege) | nur die in der Abbildung gezeigten Anschlagpunkte; nie an der Antriebsbatterie | k. A. | nicht im Bordwerkzeug; Reifenreparaturset | k. A. |
| BYD Dolphin, Atto 3, Atto 3 Evo | k. A. | k. A. | nicht im Bordwerkzeug; Reifenreparaturset | k. A. |
| Kia EV3 (Modelljahr 2026) | k. A. | k. A. | keiner genannt; Reifen-Mobilitäts-Kit | 11-13 kgf·m (rund 107-127 Nm) |
| Renault 5 (05/2026) | vier Hebepunkte unter dem Fahrzeug | Wagenheber mit flacher Platte, Ø 80-140 mm, Hubkraft über der zulässigen Achslast | keiner genannt; Reifenfüllset | k. A. |
VW ID.3, ID.4 und ID.7, Škoda Enyaq und Elroq sowie den MG4 haben wir für diese Übersicht nicht ausgewertet - MG etwa gibt die Anleitung online erst nach Eingabe der Fahrgestellnummer heraus. Dort gilt erst recht: vor dem Ansetzen in die Anleitung deines Autos schauen.
So erkennst du die Hebepunkte am Auto
Die Markierungen sehen je nach Hersteller anders aus:
- Polestar 2: Dreiecke an der Kunststoffverkleidung zeigen die vier Punkte. Dort sitzt eine Aussparung, in die der Wagenheberkopf mit seiner Erhöhung in der Mitte greifen soll; der Fuß steht senkrecht darunter.
- Cupra Born: eine Eindrückung am Längsträger, jeweils die nächste zum Rad. Das Horn des Bordwagenhebers muss in die Aufnahme greifen, die Bodenplatte plan aufliegen.
- Tesla: Die Anleitung zeigt die vier Punkte nur als Grafik: kleine Aufnahmen mit Loch am äußeren Rand des Unterbodens, je eine hinter dem Vorderrad und vor dem Hinterrad. Beim Model Y schreibt Tesla dazu, die genaue Lage könne leicht abweichen - prüfe sie am Auto selbst.
- BYD Seal: Auch hier gibt es nur die Abbildung in der Anleitung; sie zeigt je Seite zwei Punkte, einen hinter dem Vorderrad und einen vor dem Hinterrad.
Wagenheber-Pads: Wann sie helfen
Ein Pad sitzt zwischen Wagenheber und Hebepunkt und greift mit einem Zapfen in dessen Loch. So bleibt der Wagenheber zentriert, und sein Stahlteller berührt das Auto nicht direkt. Tesla arbeitet laut Werkstatthandbuch für das Model 3 (bis 2023) nach demselben Prinzip - in dem Verfahren für Teslas mobilen Service: Auf den Wagenheber kommt ein Adapter, dessen Stift in die Bohrung am Hebepunkt greift. Danach wird ein Unterstellbock unter diesen Adapter gesetzt, und das Auto ruht über den Adapter auf dem Bock.
Für Model 3 und Model Y gibt es solche Pucks zum Nachrüsten. Die von 2befair passen laut Shop4EV in beide Model-3-Generationen sowie ins Model Y bis 02/2025 und in den Juniper Standard und Premium; den Juniper Performance führt der Händler nicht in der Liste. Achtung beim Model Y Standard Range aus Grünheide: Mit BYD-Akku ist die Aufnahme laut Händler anders - dafür gibt es eine eigene Variante. Dein Wagenheber braucht laut Händler einen flachen Teller ab Ø 65 mm.
Für Model 3 und Model Y
2befair Wagenheber-Pads für das Tesla Model 3 und Model Y
Passt für: Tesla Model 3, Tesla Model Y
Vier Aufnahme-Pucks aus Acetal mit Gummiauflage, die in die Löcher der Hebepunkte am Unterboden gesteckt werden - wahlweise mit Magnet oder als einzelnes Pad.
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Passform
Laut Shop4EV für das Model 3 (bis 09/2023 und „Highland“) sowie das Model Y (bis 02/2025, „Juniper“ Standard und Premium); der Juniper Performance steht nicht in der Liste. Für das Model Y Standard Range mit BYD-Akku aus Grünheide (VIN beginnt mit XP7, siebte Stelle „E“) gibt es eine eigene Variante - die Aufnahme ist laut Händler anders.
Unsere Einschätzung
Sinnvoll, wenn du den Tesla selbst mit dem Rangierwagenheber anhebst: Das Pad sitzt im Loch eines der vier Hebepunkte und zentriert den Wagenheber dort - nach demselben Prinzip wie der Adapter, den Tesla im Werkstatthandbuch für das Model 3 (bis 2023) verwendet. Beim Model Y Standard Range aus Grünheide vorher die Akku-Variante über die Fahrgestellnummer klären.
Pro
- Eigene Variante für das Model Y Standard Range mit BYD-Akku
- Magnet-Variante gegen Herausfallen, auch als Einzelpad für den Radwechsel
- Laut Händler zusammen bis 3 t belastbar
Contra
- Wagenheber braucht laut Händler einen flachen Teller ab Ø 65 mm, eine kronenartige Aufnahme kann das Pad beschädigen
- Model Y Juniper Performance nicht in der Kompatibilitätsliste
Technische Daten
- Maße
- Ø 6,4 cm, Höhe 3,8 cm (Händlerangabe)
- Material
- Acetal mit Gummiauflage (Händlerangabe)
- Varianten
- 4 Stück normal oder magnetisch, 1 Stück magnetisch, 4 Stück für Model Y SR mit BYD-Akku
Ein universeller Gummiklotz ist dagegen nicht für jedes E-Auto die Lösung: Beim Polestar 2 darf nichts zwischen Wagenheber und Aufnahmepunkt, der Werkstattwagenheber soll selbst eine Gummiauflage haben. Cupra lässt beim Born nur den Bordwagenheber zu, Renault nennt für den 5 E-Tech eine flache Platte von 80 bis 140 mm. Kauf Pads also nur, wenn sie für dein Modell gemacht sind und die Anleitung nicht dagegen spricht. Mehr rund ums Rad findest du unter Räder und Reifen.
Wagenheber zu Hause oder Hebebühne in der Werkstatt?
Für den Radwechsel reicht ein Wagenheber - aber nur in den Grenzen, die der Hersteller setzt:
- Bordwagenheber sind laut Polestar nur für kurze, vereinzelte Einsätze gedacht, etwa bei einer Reifenpanne. Wer das Auto häufiger oder länger anhebt, nimmt einen Garagenwagenheber und bockt das Auto für alle anderen Arbeiten auf Böcken auf.
- Renault erlaubt die Hebepunkte des 5 E-Tech nur für den Radwechsel, nicht für Reparaturen oder um unter das Auto zu kommen. Das Auto muss leer sein, die Parkbremse angezogen, und das Rad darf höchstens 3 cm vom Boden abheben.
- Hebebühne: Die Hubarme gehören an dieselben Punkte wie der Wagenheber, so schreiben es Polestar und BYD. Teslas Betriebsanleitung beschreibt überhaupt nur das Anheben auf der Hebebühne, mit den Hubarmpolstern unter den vier Karosseriehebepunkten; einen Wagenheber erwähnt sie nicht. Jede Werkstatt außerhalb von Tesla soll laut Tesla diese Anweisungen samt Hebepunkten kennen - zeig sie deiner Reifenwerkstatt vor dem Saisonwechsel.
Sicherheit: nie unter ein Auto, das nur auf dem Wagenheber steht
Hier sind sich die Hersteller einig. Cupra schreibt, du sollst dich mit keinem Körperteil unter ein Auto begeben, das nur vom Wagenheber gehalten wird; für Arbeiten darunter muss es zusätzlich auf geeigneten Unterstellböcken stehen, weil der Wagenheber dafür nicht ausreicht und versagen kann. Polestar verbietet ebenso, unter ein mit dem Wagenheber angehobenes Auto zu kriechen oder zu greifen, und verlangt für alle Arbeiten außer dem Radwechsel Unterstellböcke. BYD schreibt, beim Anheben keine Körperteile unter das Fahrzeug zu bringen, Tesla, nie an einem nicht richtig abgestützten Fahrzeug zu arbeiten.
Wohin die Böcke dürfen, beschreibt in unserer Auswahl nur Tesla: Im Werkstatthandbuch steht der Bock unter dem Adapter am Hebepunkt. Polestar und Cupra verlangen Böcke, nennen aber keinen Punkt dafür. Unsere Einschätzung: Was für Wagenheber und Hebebühne gilt, gilt auch für den Bock - nie unter den Akku. Im Zweifel fragst du die Werkstatt.
Vor dem Anheben gilt laut den Anleitungen:
- Fester, ebener Untergrund, alle Insassen steigen aus (BYD, Polestar).
- Parkbremse an, Räder sichern: Die Feststellbremse verlangen Polestar und Renault. Tesla legt im Werkstatthandbuch einen Keil an das diagonal gegenüberliegende Rad, BYD vor das Vorderrad oder hinter das Hinterrad.
- Ladekabel ab (Tesla) und die Fahrbereitschaft bei angehobenem Auto nicht einschalten - durch Vibrationen kann es laut Cupra vom Wagenheber fallen.
- Nie gleichzeitig diagonal abstützen, also nicht vorn links und hinten rechts (Tesla-Werkstatthandbuch).
Für den Wagenheber nennt Renault eine einfache Regel: Seine Hubkraft muss größer sein als die zulässige Achslast. Bei Unterstellböcken würden wir genauso rechnen - das ist unsere Faustregel, keine Herstellervorgabe: Unterstellböcke bei Amazon*.
Radwechsel: Drehmoment und Nachziehen
Fest angezogen wird erst, wenn das Rad wieder auf dem Boden steht - laut Polestar und Cupra über Kreuz, laut Polestar mit dem Drehmomentschlüssel kontrolliert. Die Werte stehen in der Tabelle oben, von rund 107 bis 127 Nm beim Kia EV3 bis 175 Nm bei Tesla. Polestar und Cupra verbieten, Gewinde oder Radschrauben zu fetten oder zu ölen. Einen passenden Schlüssel findest du hier: Drehmomentschlüssel bei Amazon*.
Danach kommt das Nachziehen: Kia rät beim EV3, die Radmuttern nach etwa 50 km zu prüfen und gegebenenfalls nachzuziehen und nach rund 1.000 km erneut zu prüfen. Polestar weist darauf hin, dass die Schrauben einige Tage nach dem Wechsel gegebenenfalls nachgezogen werden müssen, weil sie sich durch Temperaturschwankungen und Vibrationen lockern können.
Zwei Punkte noch für den Saisonwechsel: Beim Polestar 2 speicherst du nach dem Wechsel den neuen Reifendruck im Reifendrucküberwachungssystem, falls an Bord. Welche Modelle Sensoren im Wintersatz brauchen, steht im Ratgeber zu RDKS-Sensoren für Winterräder. Und bei Mischbereifung, etwa beim Model 3 Performance, gehören die Räder zurück auf ihre Achse - mehr dazu bei den Winterrädern fürs E-Auto.
Fazit: So hebst du dein E-Auto richtig an
- Tesla Model 3 und Model Y: nur an den vier Hebepunkten mit Loch, Pads passend dazu, beim Model Y Standard Range die Akku-Variante prüfen. In der Werkstatt auf die Tesla-Hebepunkte hinweisen, Ladekabel vorher abziehen.
- Polestar 2: an den Dreiecken ansetzen, für mehr als den Pannenfall einen Garagenwagenheber mit Gummiauflage nehmen, nichts dazwischenlegen.
- Cupra Born: nur der Bordwagenheber am Längsträger, nie am Schweller - ohne ihn lieber in die Werkstatt.
- Renault 5: Wagenheber mit flacher Platte (Ø 80-140 mm), Rad höchstens 3 cm anheben, nur zum Radwechsel. Renault selbst rät zur Werkstatt.
- BYD und Kia EV3: Die Anleitungen nennen keinen Wagenheber an Bord. Beim Seal nur an den abgebildeten Punkten ansetzen; wo die Anleitung keine Hebepunkte nennt (Dolphin, Atto 3, Atto 3 Evo, EV3), übernimmt das besser die Werkstatt.
- Für alle: nie am Akku, nie unter ein Auto ohne Unterstellböcke, Radschrauben mit dem Drehmoment aus der Anleitung anziehen und später prüfen.
Häufige Fragen
Darf ich ein E-Auto mit einem normalen Wagenheber anheben?
Nur an den Hebepunkten, die die Betriebsanleitung zeigt - nie am Akku im Unterboden. Manche Hersteller schränken zusätzlich ein: Cupra lässt beim Born nur den ab Werk mitgelieferten Wagenheber am Längsträger zu. Renault nennt für den 5 E-Tech einen Wagenheber mit flacher Platte von 80 bis 140 mm Durchmesser, dessen Hubkraft größer sein muss als die zulässige Achslast. Polestar empfiehlt beim Polestar 2 den zum Modell gehörenden Wagenheber, für häufigeres Anheben einen Garagenwagenheber mit Gummiauflage und grundsätzlich Unterstellböcke.
Brauche ich Wagenheber-Pads für meinen Tesla?
Vorgeschrieben sind sie nicht: Die Betriebsanleitung von Model 3 und Model Y verlangt nur, ausschließlich an den gezeigten Karosseriehebepunkten anzusetzen und nie unter Batterie oder Seitenverkleidung. Die vier Hebepunkte haben aber ein Loch, und Tesla selbst setzt im Werkstatthandbuch für das Model 3 (bis 2023) beim Anheben mit dem Wagenheber einen Adapter mit Stift ein, der darin greift. Nachrüst-Pads funktionieren nach demselben Prinzip. Beim Model Y Standard Range mit BYD-Akku aus Grünheide brauchst du laut Händler eine eigene Variante.
Liegt bei E-Autos ein Wagenheber im Bordwerkzeug?
Meist nicht. Bei BYD Seal, Dolphin, Atto 3 und Atto 3 Evo listet die Anleitung das Bordwerkzeug auf - mit Reifenreparaturset, aber ohne Wagenheber. Renault nennt beim 5 nur ein Reifenfüllset, Kia beim EV3 nur ein Reifen-Mobilitäts-Kit, und Tesla verkauft für Model 3 und Model Y einen Reifenreparatursatz im eigenen Shop. Beim Polestar 2 ist ein Wagenheber nicht in allen Märkten serienmäßig, beim Cupra Born gehört er laut Anleitung nur zu bestimmten Ausführungen oder ist Mehrausstattung.
Mit welchem Drehmoment ziehe ich die Radschrauben am E-Auto an?
So, wie es die Betriebsanleitung vorgibt - die Werte unterscheiden sich deutlich: Tesla nennt für Model 3 und Model Y 175 Nm, Polestar für den Polestar 2 140 Nm, Cupra für den Born 120 Nm und Kia für den EV3 11 bis 13 kgf·m, also rund 107 bis 127 Nm. Polestar und Cupra schreiben vor, über Kreuz anzuziehen und Gewinde und Schrauben nicht zu fetten oder zu ölen; Polestar lässt das Anzugsmoment mit dem Drehmomentschlüssel prüfen. Kia rät, die Radmuttern nach etwa 50 km zu prüfen und gegebenenfalls nachzuziehen und nach rund 1.000 km erneut zu prüfen.




