Lexikon · Laden & Strom

Mode-3-Ladekabel (Mode 3)

Das Ladekabel für Wallbox und öffentliche AC-Ladesäule, in Europa mit Typ-2-Stecker an beiden Enden. Die Steuerung sitzt nicht im Kabel, sondern in der Ladestation.

Auch genannt: Typ-2-Ladekabel, Ladekabel Typ 2

Mode 3 ist eine der Ladebetriebsarten aus der Norm IEC 61851-1: Laden an Wallbox oder AC-Ladesäule. Anders als beim Mode-2-Kabel steckt die Steuerung nicht im Kabel, sondern in der Ladestation - sie verständigt sich mit dem Auto und überwacht den Ladevorgang (laut Mennekes). Das Kabel hat in Europa an beiden Enden einen Typ-2-Stecker; für ältere Autos mit Typ-1-Dose gibt es Kabel von Typ 2 auf Typ 1.

Du brauchst es an öffentlichen AC-Säulen, die laut ADAC meist kein festes Kabel haben, und an Wallboxen mit Dose. An DC-Schnellladern hängt das Kabel immer an der Säule.

So findest du das richtige Kabel

  • Phasen: Der ADAC rät zu einem dreiphasigen Kabel - auch wenn dein Auto nur einphasig lädt. Dann passt es auch zum nächsten Auto.
  • Stromstärke: Es gibt Kabel für 16, 20 oder 32 A; je höher, desto dicker, schwerer und unhandlicher (ADAC). Für 11 kW genügen 16 oder 20 A. 32 A brauchst du für einen 22-kW-Bordlader oder einen einphasigen Lader mit mehr als 4,6 kW, denn mehr lassen 20 A bei 230 V nicht zu.
  • Länge: Der ADAC empfiehlt 7 oder 8 m, damit du auch ungünstig platzierte Säulen erreichst.
  • Form: Glatt oder Spirale ist Geschmackssache - bei der Ladeeffizienz lagen die Kabel in einem vom ADAC veröffentlichten Vergleich des TCS weniger als 1 Prozent auseinander.

Kauf nur Kabel mit CE-Kennzeichnung. Welche Stromstärke zu welchem Modell passt, zeigt der Ratgeber Wallbox und Ladekabel.

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Quellen