Lexikon · Laden & Strom
AC-Laden
Laden mit Wechselstrom an Haushaltssteckdose, Wallbox oder AC-Ladesäule. Der Bordlader im Auto wandelt ihn in Gleichstrom für die Batterie um und begrenzt dabei das Tempo - meist auf 11 kW.
AC-Laden heißt Laden mit Wechselstrom (englisch alternating current) - so, wie er aus dem Hausnetz kommt. Weil die Batterie nur Gleichstrom speichern kann, wandelt der Bordlader im Auto den Strom um. Er bestimmt deshalb das Tempo: Öffentliche AC-Säulen liefern laut ADAC höchstens 22 kW, die meisten Autos nutzen davon nur 11 kW.
Wo du mit Wechselstrom lädst
| Anschluss | Typische Leistung |
|---|---|
| Haushaltssteckdose (Notlösung) | 2,3 kW |
| Wallbox oder AC-Ladesäule | 11 kW |
| Wallbox oder Säule, Auto mit 22-kW-Bordlader | 22 kW |
Für Wechselstrom-Ladepunkte schreibt die EU-Verordnung AFIR mindestens eine Dose oder Kupplung vom Typ 2 vor (Stand Oktober 2026). Öffentliche AC-Säulen haben laut ADAC meist kein festes Kabel - dein eigenes Mode-3-Kabel gehört also ins Auto.
Langsam, aber effizient
AC-Laden ist der Normalfall in der Garage, beim Arbeitgeber oder auf dem Supermarkt-Parkplatz. Beispiel: Der BYD Atto 3 Evo (74,8 kWh brutto) braucht an einer 11-kW-Wallbox laut ADAC-Autokatalog acht Stunden für eine volle Ladung - passt also über Nacht.
Faustregel: Je höher die Ladeleistung, desto geringer die Ladeverluste. An der Wallbox mit 11 oder 22 kW maß der ADAC 5,1 bis 7,0 Prozent, an der Haushaltssteckdose 12,7 bis 15,3 Prozent. Für lange Strecken ist DC-Laden schneller.
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Quellen
